Klagenfurter verliert hohen fünfstelligen Betrag an falsche Geldrückholer

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Ein 69-jähriger Mann aus Klagenfurt ist Opfer eines Internetbetrugs geworden und hat dabei zehntausende Euro verloren. Der Betrug ereignete sich zwischen 4. und 13. Juli. Unbekannte Täter hatten sich als Firma ausgegeben, die auf die Rückholung von verlorenem Geld spezialisiert sei.

Angebliches Register als Betrugsopfer

Den Ermittlungen zufolge wurde dem Mann mitgeteilt, er scheine in einem ausländischen Register als Betrugsopfer auf. Die Täter boten ihm daraufhin an, bereits verlorenes Geld zurückzuholen und dieses anschließend gewinnbringend zu veranlagen. Der Klagenfurter überwies daraufhin zunächst einen niedrigen fünfstelligen Betrag.

Im weiteren Verlauf richteten die Täter für den Mann ein vermeintliches Treuhandkonto ein. Auf dieses Konto wurde ein niedriger fünfstelliger Betrag eingezahlt, auf den der Klagenfurter selbst allerdings keinen Zugriff hatte. Die Täter forderten daraufhin weitere Überweisungen von ihm. Insgesamt überwies der Mann einen hohen fünfstelligen Betrag.

Erst als der 69-Jährige Kontakt zu seiner Bank aufnahm, stellte diese einen möglichen Betrug fest. Der Mann erstattete daraufhin Anzeige bei der Polizei. Die Täter sind bislang unbekannt.

Masche mit vorgetäuschter Geldrückholung

Bei Betrugsformen dieser Art geben sich Täter häufig als Unternehmen aus, die angeblich auf die Rückholung von durch Betrug verlorenem Geld spezialisiert sind. Grundsätzlich nutzen solche Täter dabei die Hoffnung von Betroffenen aus, bereits erlittene finanzielle Verluste doch noch ausgleichen zu können. Oft wird dazu ein Gefühl von Dringlichkeit oder ein vermeintlich offizieller Hintergrund konstruiert, etwa durch den Hinweis auf ein angebliches Register oder eine Behördenmeldung.

Üblicherweise verlangen die Täter im weiteren Verlauf zunächst kleinere Zahlungen, etwa für angebliche Bearbeitungsgebühren oder Kautionen. Sobald ein erster Betrag überwiesen wurde, folgen häufig weitere Forderungen, die mit zusätzlichen Kosten oder angeblich notwendigen Zwischenschritten begründet werden. Ein Konto, auf das die Betroffenen selbst keinen Zugriff haben, dient dabei häufig dazu, den Eindruck eines echten Geldflusses zu erwecken, ohne dass tatsächlich eine Kontrolle über das Vermögen besteht.

Banken und Verbraucherschützer weisen in vergleichbaren Fällen regelmäßig darauf hin, dass seriöse Institutionen keine Vorabzahlungen für die Rückholung von Geld verlangen. Auffällig sind zudem Versprechen einer gewinnbringenden Veranlagung, die in Kombination mit angeblichen Rückholdiensten immer wieder bei Betrugsmaschen dieser Art auftreten. Bei Unsicherheiten empfiehlt es sich in solchen Fällen, vor weiteren Überweisungen Rücksprache mit der eigenen Bank oder der Polizei zu halten.