Klagenfurter Volksschule wird zum Backofen: 35 Grad in den Klassenräumen
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Hitze in Klagenfurter Volksschule: Temperaturen steigen auf 35 Grad

In der Volksschule 13 Am Spitalberg in Klagenfurt sind die Temperaturen in den Klassenräumen auf bis zu 35 Grad gestiegen. Das Schulgebäude stammt aus den 1960er Jahren, verfügt über ein Blechdach und ist vorwiegend ostseitig ausgerichtet.

Die Ferien in Kärnten beginnen am Freitag. Bis dahin sind in Kärnten rund 68.000 Schülerinnen und Schüler in den Schulen.

Maßnahmen vor Ort

An der VS 13 Am Spitalberg werden verschiedene Maßnahmen ergriffen, um die Hitze erträglich zu machen. Das Gebäude wird ab den frühen Morgenstunden gelüftet, Sprenkleranlagen wurden aufgestellt, und Kinder haben Badeanzüge und Bikinis mitgebracht. Lehrausgänge in einen nahegelegenen Wald wurden ebenfalls durchgeführt. Am Nachmittag halten sich knapp 117 Kinder an der Schule auf. Schuldirektorin Maria Glockner leitet die Einrichtung.

Stadt Klagenfurt erarbeitet Hitzeschutz-Konzept

Die Stadt Klagenfurt ist Schulerhalter von 16 Volksschulen und sieben Mittelschulen. Schulgebäude in Klagenfurt sind zum Teil 60 bis 70 Jahre alt, einzelne Volksschulstandorte werden von 600 bis 700 Kindern besucht. Thomas Valent, Leiter der Abteilung Bildung der Stadt Klagenfurt, arbeitet an einem Hitzeschutz-Konzept für die Schulen.

Der Bildungsbaufonds, der Mitfinanzierungen von bis zu 70 Prozent ermöglicht, wird gegenwärtig nicht dotiert. Beim Bundesschulcluster in Völkermarkt wurde nach einem Umbau ein Lüftungskonzept umgesetzt. Eine Generalsanierung der VS 13 Am Spitalberg ist für das Jahr 2030 geplant. Bildungsdirektorin Isabella Penz ist ebenfalls mit der Thematik befasst.