Streit um Rettungshubschrauber Martin 3: Standortbetreiber kündigt Vertrag mit Heli Austria
In Scharnstein im Bezirk Gmunden ist ein Konflikt um den Rettungshubschrauber Martin 3 ausgebrochen. Der ASKÖ Flugsportverein als Eigentümer des Flugstandortes hat dem bisherigen Betreiber Heli Austria die Kündigung ausgesprochen. Laut einem vorliegenden Anwaltsschreiben soll der bestehende Vertrag spätestens Ende September aufgelöst werden.
Heli Austria betreibt den Hubschrauber Martin 3, der seit 2018 in Scharnstein stationiert ist und im vergangenen Jahr rund 1.100 Einsätze absolvierte. Das Unternehmen hat den Standort trotz der Kündigung nicht aufgegeben und erklärt, weiterhin in Scharnstein bleiben zu wollen. Falls nötig, soll ein Gericht über die Situation entscheiden.
Gegenseitige Vorwürfe
Dem Konflikt liegen unterschiedliche Erwartungen an den Standort zugrunde. Heli Austria forderte vom ASKÖ Flugsportverein wiederholt Verbesserungen, unter anderem wegen zu kalter Temperaturen im Hangar im Winter. Zudem gibt Heli Austria an, der am Standort angeschlossene Segelflugzeugbetrieb führe regelmäßig zu Beeinträchtigungen.
Der ASKÖ Flugsportverein sieht sich außerstande, die geforderten Maßnahmen umzusetzen. Als gemeinnütziger Verein könne man größere Investitionen finanziell nicht tragen, und es sei nicht Aufgabe des Vereins, entsprechende Ausgaben für den Betreiber zu übernehmen. Der Verein erklärt zudem, das Vertrauen in Heli Austria sei verloren gegangen.
Hubschrauber soll in Scharnstein bleiben
Der ASKÖ Flugsportverein betont, dass der Rettungshubschrauber weiterhin am Standort im Almtal stationiert bleiben soll. Der Verein strebt jedoch einen Wechsel des Betreibers an. Ob und wann ein neuer Betreiber den Standort übernehmen könnte, ist derzeit offen.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.







