Schuljahresbilanz in Oberösterreich: Lehrermangel bleibt, Maturazahlen steigen
In wenigen Tagen beginnen für rund 200.000 Schülerinnen und Schüler in Oberösterreich die Sommerferien. Zum Schuljahresende zieht die Bildungsdirektion Bilanz – und sucht gleichzeitig weiter nach Lehrkräften für das kommende Schuljahr.
Derzeit sind in Oberösterreich rund 600 Lehrerstellen ausgeschrieben. Bildungsdirektor Alfred Klampfer betont, von Entwarnung könne noch keine Rede sein. Gleichzeitig sei die Lage nicht mehr so angespannt wie vor drei oder vier Jahren. Besonders groß ist der Bedarf an Mittelschulen sowie in einzelnen Regionen – darunter Wels und Braunau.
Erfolgreiche Maturajahrgänge
Fast 6.000 Schülerinnen und Schüler haben in Oberösterreich ihre Reifeprüfung erfolgreich abgeschlossen. Beinahe die Hälfte der Maturantinnen und Maturanten erzielte dabei Bestnoten. Bildungslandesrätin Christine Haberlander (ÖVP) hält fest, dass mehr Frauen als Männer die Matura ablegen.
Chancenbonus und Schulstart im Herbst
Mit Beginn des neuen Schuljahres treten mehr als 15.000 Kinder ihre Schullaufbahn an. Im Herbst soll zudem der sogenannte Chancenbonus im Bundesland eingeführt werden. Laut Bildungsdirektor Klampfer erhalten dabei 59 Schulen zusätzliche Unterstützung – konkret jene Schulen, die bei den sozialökonomischen Rahmenbedingungen besonders stark gefordert sind. Diese Schulen sollen zusätzliches Personal bekommen, das sie selbst auswählen können.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.







