Leichtes Erdbeben bei Neunkirchen in der Nacht auf Mittwoch registriert

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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In der Nacht auf Mittwoch, den 26. August 2026, hat sich um 02:46 Uhr ein Erdbeben rund vier Kilometer südwestlich von Neunkirchen ereignet. Das Beben erreichte eine Stärke von 2,2 auf der Richterskala und wurde im Bereich Ternitz und Seebenstein vereinzelt schwach wahrgenommen.

Schwaches Rütteln in Ternitz und Seebenstein

Aus dem Gebiet um Ternitz und Seebenstein wurde ein schwaches Rütteln von Gebäuden gemeldet. Die Erschütterung blieb örtlich begrenzt und wurde nur vereinzelt bemerkt. Schäden an Gebäuden sind bei einer Erdbebenstärke von 2,2 nicht zu erwarten.

Häufige Beben im südlichen Wiener Becken

Im südlichen Wiener Becken treten immer wieder Erdbeben auf. Grundsätzlich gilt die Region als eine der seismisch aktiveren Zonen Österreichs. Ursache ist die horizontale Verschiebung der Krustenteile entlang der Mur-Mürztal-Störung, einer tektonischen Struktur, die sich über weite Teile der Ost- und Südsteiermark bis in den Bereich des Wiener Beckens erstreckt. Entlang solcher Störungszonen bauen sich über lange Zeiträume Spannungen im Gestein auf, die sich in Form von Erdbeben unterschiedlicher Stärke entladen können.

Erdbeben werden in Österreich von GeoSphere Austria und dem Österreichischen Erdbebendienst erfasst und ausgewertet. Dabei werden sowohl die Stärke als auch der Ort des Bebens mithilfe seismologischer Messstationen bestimmt. Meldungen aus der Bevölkerung über wahrgenommene Erschütterungen fließen zusätzlich in die Einschätzung der Auswirkungen ein, auch wenn sie für die technische Messung der Bebenstärke selbst keine Rolle spielen.

Stärkeres Beben im Juli beim Semmering

Erst im Juli 2026 war beim Semmering ein deutlich stärkeres Erdbeben der Stärke 4,4 registriert worden. Damals gingen bei den Experten mehr als 800 Meldungen von Personen ein, die das Beben verspürt hatten. Ein derart hohes Meldeaufkommen weist auf eine breitere Wahrnehmung eines Bebens in der Bevölkerung hin, wie sie bei stärkeren Erschütterungen typischerweise auftritt. Das aktuelle Beben bei Neunkirchen liegt mit einer Stärke von 2,2 deutlich unter diesem Wert und wurde entsprechend nur vereinzelt und schwach wahrgenommen.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.