Linz: Temperaturmessnetz zeigt große Hitzeunterschiede im Stadtgebiet
Die Stadt Linz betreibt seit Ende 2025 ein Temperaturmessnetz mit 56 Messstationen. Während der jüngsten Hitzewelle wurden dabei Höchstwerte von bis zu 39,3 Grad gemessen. Bislang zählte das laufende Jahr bereits 19 Hitzetage, fünf Wüstentage mit mehr als 35 Grad sowie 14 Tropennächte.
Die Auswertungen zeigen deutliche Unterschiede innerhalb des Stadtgebiets. In der Innenstadt und im Industriegebiet bleibt die Hitze auch in der Nacht bestehen. Die Temperaturen liegen dort im Schnitt um mehr als sechs Grad über jenen am Stadtrand. Gut durchgrünte Gebiete und Bereiche mit guter Luftzirkulation kühlen hingegen deutlich stärker ab.
Baumbestand per Künstlicher Intelligenz analysiert
Die Stadt hat ihren gesamten Baumbestand mithilfe künstlicher Intelligenz analysiert. Der Baumüberschirmungsgrad in Linz beträgt demnach rund 25,7 Prozent. Besonders stark bewaldet ist der Pöstlingberg. Das Industriegebiet-Hafen weist mit 4,2 Prozent den geringsten Baumanteil im Stadtgebiet auf.
Weitere Maßnahmen geplant
Umweltstadträtin Eva Schobesberger von den Grünen und Stadtklimatologe Johannes Horak sind in die Arbeiten eingebunden. Die Stadt plant, ihre Stadtklimaanalyse zu aktualisieren und weitere Projekte zur Anpassung an den Klimawandel umzusetzen.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.





