Bei einem Motorradunfall auf der B70 zwischen Pichling und Edelschrott im Bezirk Voitsberg sind am Samstagnachmittag zwei Personen verletzt worden. Ein 32-Jähriger und eine 25-Jährige waren gemeinsam auf einem Motorrad in Richtung Edelschrott unterwegs, als sie stürzten. Der Mann wurde leicht verletzt, die Frau erlitt schwere Verletzungen und wurde mit dem Notarzthubschrauber Christophorus 12 in das Zentrum für Akutmedizin der Universitätsklinik Graz geflogen.
Einsatzkräfte nach Alarmierung am Nachmittag vor Ort
Der Unfall ereignete sich am Samstagnachmittag auf der B70. Gegen 14.30 Uhr wurden das Rote Kreuz Voitsberg-Köflach, die Feuerwehren Edelschrott und Köflach sowie die Exekutive alarmiert. Die Einsatzkräfte rückten zur Unfallstelle zwischen Pichling und Edelschrott aus, wo die beiden Insassen des Motorrads nach dem Sturz versorgt wurden.
Der 32-Jährige zog sich leichte Verletzungen zu. Die 25-jährige Frau wurde schwer verletzt, befand sich nach Angaben der Einsatzkräfte jedoch in stabilem Zustand. Aufgrund der Schwere ihrer Verletzungen wurde sie mit dem Rettungshubschrauber Christophorus 12 in das Zentrum für Akutmedizin der Universitätsklinik Graz gebracht. Zur Unfallursache lagen zum Zeitpunkt der Berichterstattung noch keine Angaben vor.
Rettungskette bei schweren Verkehrsunfällen
Bei schweren Verkehrsunfällen mit Motorrädern arbeiten Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei üblicherweise eng zusammen. Die Feuerwehr sichert dabei in der Regel die Unfallstelle ab und unterstützt bei der technischen Rettung, während der Rettungsdienst die medizinische Erstversorgung übernimmt. Die Polizei ist grundsätzlich für die Unfallaufnahme und die spätere Klärung des Unfallhergangs zuständig.
Notarzthubschrauber wie Christophorus 12 kommen bei schweren Verletzungen häufig zum Einsatz, wenn eine rasche Verlegung in ein spezialisiertes Zentrum notwendig ist. Universitätskliniken mit einem Zentrum für Akutmedizin bieten dabei die Möglichkeit, schwerverletzte Patientinnen und Patienten unmittelbar intensivmedizinisch zu versorgen und weitere Diagnostik sowie Behandlungsschritte ohne Zeitverlust einzuleiten. Gerade bei Motorradunfällen, bei denen Kopf-, Brustkorb- oder innere Verletzungen nicht ausgeschlossen werden können, spielt die Geschwindigkeit der Versorgung eine wesentliche Rolle für den weiteren Heilungsverlauf.








