Mülltonnen-Brand in Scheibbs löste Gasaustritt aus – Hubschrauberlandeplatz gesperrt

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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In einer Wohnsiedlung in Scheibbs ist es Sonntagfrüh zu einem Brand gekommen, bei dem mehrere Mülltonnen in Flammen standen. Durch das Feuer trat aus einer Leitung Gas aus, weshalb der betroffene Bereich gesperrt werden musste. Auch der Hubschrauberlandeplatz des nahegelegenen Klinikums Scheibbs war für die Dauer des Einsatzes gesperrt. Verletzt wurde niemand.

Einsatz mit Feuerwehr, Polizei und EVN

Philipp Pflügl vom Bezirksfeuerwehrkommando Scheibbs bestätigte den Vorfall gegenüber noe.ORF.at. Demnach dürften etwa drei bis vier Mülltonnen gebrannt haben. Die Feuerwehren Scheibbs und Neustift rückten zum Einsatzort aus, wo die Polizei bereits mit den Löscharbeiten begonnen hatte. Insgesamt standen vier Feuerwehren mit mehr als 20 Mitgliedern im Einsatz.

Weil durch das Feuer Gas aus einer Leitung austrat, verständigten die Einsatzkräfte die EVN. Techniker des Energieversorgers konnten das Leck im Zuge des Einsatzes beheben. Das betroffene Wohngebiet wurde abgesperrt, Anrainerinnen und Anrainer wurden angehalten, ihre Fenster geschlossen zu halten.

Da sich das Klinikum Scheibbs in unmittelbarer Nähe der Wohnsiedlung befindet, wurde auch dessen Hubschrauberlandeplatz für die Dauer des Einsatzes gesperrt. Nach etwa zwei Stunden war der Einsatz beendet. Die Ursache für den Brand wird nun ermittelt.

Gasaustritt als Gefahr für Einsatzkräfte und Anrainer

Tritt bei einem Brand Gas aus einer beschädigten Leitung aus, gilt für Einsatzkräfte grundsätzlich erhöhte Vorsicht. Austretendes Gas kann sich mit der Umgebungsluft zu einem explosionsfähigen Gemisch verbinden, weshalb betroffene Bereiche in solchen Fällen üblicherweise weiträumig abgesperrt werden. Die Aufforderung an Anrainerinnen und Anrainer, Fenster geschlossen zu halten, dient dabei dazu, ein Eindringen von Gas in Wohnräume zu verhindern.

Für die Behebung eines Gaslecks sind in der Regel Fachkräfte des zuständigen Energieversorgers zuständig, da hierfür spezielle technische Kenntnisse und Gerätschaften erforderlich sind. Feuerwehr und Polizei übernehmen in solchen Situationen üblicherweise die Absicherung des Gefahrenbereichs, während die eigentliche technische Störung erst durch die Fachleute des Versorgungsunternehmens behoben werden kann.

Auch die vorsorgliche Sperre eines Hubschrauberlandeplatzes in der Nähe eines solchen Einsatzortes folgt grundsätzlich sicherheitsbezogenen Überlegungen. Landeplätze bei Kliniken liegen häufig in dicht besiedeltem Gebiet, sodass im Fall einer Gefährdungslage in unmittelbarer Umgebung eine Sperre in Betracht gezogen wird, um Risiken für Flugbetrieb und Personal auszuschließen.