Nach 48 Jahren im Einsatz: ÖBB nehmen legendären 4020er-Schnellbahnzug aus dem Verkehr
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Letzte Fahrt des 4020er-Zuges: Wiener Schnellbahn verabschiedet Kultzug

Nach fast fünf Jahrzehnten im Einsatz hat die 4020er-Schnellbahngarnitur der ÖBB ihren letzten planmäßigen Betrieb absolviert. Am Freitag fuhr der Zug ein letztes Mal auf der Strecke von Heiligenstadt nach Tulln – eine Fahrt, die 23 Minuten dauerte.

An der Abschlussfahrt nahm auch ÖBB-Generaldirektor Andreas Matthä teil. Mit dabei war Johann Klasmillner, 61 Jahre alt, der die blau-weißen Garnituren seit 1988 betreut und bei den ÖBB den Spitznamen „Mister 4020″ trägt. Klasmillner geht in den kommenden Tagen in Pension.

120 Garnituren, 4,8 Millionen Kilometer pro Zug

Die 4020er-Baureihe war seit 1978 im Einsatz. Insgesamt umfasste die Flotte 120 Garnituren, von denen zuletzt noch 27 im Betrieb standen. Jeder Zug legte im Schnitt 4,8 Millionen Kilometer zurück – das entspricht rund 120 Erdumrundungen über die 48-jährige Betriebszeit.

Die ausgemusterten Garnituren werden künftig teilweise als Ersatzteilspender genutzt. Verbleibende Züge sollen über eine öffentliche Ausschreibung versteigert werden. Bereits rund 35 Einheiten der Baureihe wurden nach Rumänien verkauft.

Nachfolge durch moderne Triebzüge

Die 4020er werden durch Cityjet-Doppelstockzüge sowie „Desiro“-Cityjets ersetzt. Die bisherigen Garnituren verfügten weder über Steckdosen noch über Internetzugang oder barrierefreie Einstiege.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.