Nationalrat beschließt Verbot von Einweg-E-Zigaretten ab Ende 2026
Der österreichische Nationalrat hat ein Verbot von Einweg-E-Zigaretten beschlossen. Die Regelung tritt mit Ende des Jahres 2026 in Kraft.
Hintergrund des Verbots sind sowohl gesundheitliche als auch umweltbezogene Überlegungen. Laut einer Studie haben fast 30 Prozent der Jugendlichen zwischen 14 und 17 Jahren im vergangenen Monat eine E-Zigarette konsumiert.
Lithiumbatterien als Brandrisiko
Einweg-E-Zigaretten enthalten festverbaute Lithiumbatterien. Falsch entsorgte Lithiumbatterien können zu Bränden in der Abfallwirtschaft führen. Statistisch gesehen kommt es in Österreich sechs Mal pro Tag zu solchen Bränden. Der Vorarlberger Gemeindeverband verweist auf eine Vervielfachung der Brandereignisse in den vergangenen Jahren.
Lukas Bodner von der Abfallwirtschaft des Vorarlberger Gemeindeverbands ordnet Einweg-E-Zigaretten als nur einen kleinen Teil des Problems ein, betont jedoch, dass Einwegprodukte das Problem der Brandereignisse verstärken. Verbrauchte Einweg-E-Zigaretten sollen gemeinsam mit den Lithiumbatterien entsorgt werden.
Stimmen aus dem Handel
Christian Hafner, Fachgruppenobmann der Tabaktrafikanten, erklärt, Einwegprodukte hätten nach ihrer Einführung stark zugelegt, seien heute aber nur noch ein Randprodukt. Er bezeichnet die Einweg-E-Zigarette als ökologisch katastrophal.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.








