Niederösterreich schickt neue Biberverordnung in Begutachtung
In Niederösterreich geht eine neue Biberverordnung in Begutachtung. FPÖ-Landesrätin Susanne Rosenkranz gab dies am Freitag in einer Aussendung bekannt.
Der Biberbestand in Niederösterreich umfasst mittlerweile mehr als 9.000 Tiere. Die neue Verordnung soll unter anderem die bisherige Unterscheidung zwischen alpinem und kontinentalem Raum beenden.
Tötung bleibt letzte Möglichkeit
Aktuell muss vor Maßnahmen ein Sachverständiger hinzugezogen werden. Die Tötung von Bibern bleibt laut Aussendung „Ultima Ratio“. Eine solche Maßnahme ist demnach nur möglich, wenn zuvor Präventionsmaßnahmen und Eingriffe in den Lebensraum vorgenommen worden sind.
Rosenkranz erklärte: „Innerhalb des geltenden europäischen Rechtsrahmens haben wir hier das Maximum herausgeholt.“ Niederösterreich will sich zudem weiterhin für eine Senkung des Schutzstatus des Bibers auf europäischer Ebene einsetzen.








