Niedrige Wasserstände in Salzburger Seen gefährden Schifffahrt und Stromerzeugung

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Niedrige Wasserstände in Salzburger Seen bereiten Schifffahrt und Energieversorgung Schwierigkeiten

In mehreren Seen im Bundesland Salzburg sind die Wasserstände derzeit deutlich gesunken. Besonders auffällig ist die Entwicklung am Wolfgangsee, wo der Pegel in den vergangenen drei Wochen um rund 30 Zentimeter zurückgegangen ist.

Die Anzeigetafel in St. Gilgen weist aktuell einen Wasserstand von 66 aus. Damit liegt der Pegel des Wolfgangsees rund 30 Zentimeter unter dem langjährigen Durchschnitt. Laut Hydrografischem Dienst bewegen sich die Wasserstände jedoch noch innerhalb der natürlichen Schwankungsbreite.

Schifffahrt prüft Erreichbarkeit aller Haltestellen

Die Wolfgangsee Schifffahrt prüft derzeit, ob bei den aktuellen Wasserständen noch alle Haltestellen angefahren werden können. Die eingesetzten Schiffe haben einen Tiefgang von rund 1,30 Metern. Im Vorjahr wurde bei einem vergleichbaren Pegelstand die Haltestelle Strobl nicht mehr bedient. Zusätzlich wird der Ein- und Ausstieg für Fahrgäste an den Schiffsstationen zunehmend schwieriger. Niedrige Pegelstände belasten darüber hinaus die Infrastruktur, darunter Ufermauern und Steganlagen.

Wiestalstausee mit deutlichem Rückgang

Auch der Hintersee verzeichnet weniger Wasser als üblich. Besonders stark betroffen ist der Wiestalstausee: Dort liegt der aktuelle Wasserstand knapp drei Meter unter dem Stauziel, und der Füllstand beträgt rund 40 Prozent weniger als gewöhnlich. Zudem fließt derzeit nur noch etwa die Hälfte der üblichen Wassermenge in den Stausee.

Der Regen der vergangenen Woche hat die Pegel kaum steigen lassen. Der Großteil des Niederschlags wurde nach Angaben des Hydrografischen Dienstes direkt von der Vegetation aufgenommen.