Niedrigwasser an oberösterreichischen Seen beeinträchtigt Schifffahrt
Mehrere Seen in Oberösterreich verzeichnen derzeit sehr niedrige Wasserstände. Betroffen sind vor allem Attersee, Mondsee und Wolfgangsee. Der Hydrografische Dienst des Landes Oberösterreich bestätigte, dass Attersee und Mondsee stark von Zuläufen abhängig sind und sich aktuell auf sehr niedrigen Ständen befinden.
Der Wasserstand des Attersees war im Juli und August noch nie so niedrig wie in diesem Jahr. Am Wolfgangsee sank der Pegel auf den niedrigsten Stand seit 30 Jahren.
Einschränkungen für die Schifffahrt
Die niedrigen Pegel wirken sich auf den Schiffsverkehr aus. Am Attersee wurde die Schifffahrt eingeschränkt, zwei von elf Anlegestellen können derzeit nicht angefahren werden. Auch am Wolfgangsee beeinträchtigt das Niedrigwasser den Schiffsbetrieb.
Anders stellt sich die Lage bei Traunsee und Hallstätter See dar: Dort steigen die Pegel derzeit.
Nussensee zwischenzeitlich gesperrt
Am Nussensee bei Bad Ischl sank der Wasserspiegel um fünf Meter. Ende Juli wurden dabei Sprengsätze aus dem Zweiten Weltkrieg freigelegt. Der See wurde daraufhin zwischenzeitlich gesperrt.
voestalpine verlagert Transporte auf die Bahn
Auch der Warentransport auf der Donau ist von Niedrigwasser betroffen. Die voestalpine hat ihre Transporte über den Fluss vorerst vollständig auf die Bahn verlagert. Geschäftsführer Herbert Eibensteiner erklärte, es handle sich nur um einen kleinen Prozentsatz der Warenmenge, die das Unternehmen über den Wasserweg abwickle. Mehrkosten seien bislang nicht entstanden. Eibensteiner bezeichnete die Situation als schwierige logistische Herausforderung.
Nach seinen Angaben weichen aktuell praktisch alle Firmen vom Transport auf der Donau auf die Bahn aus.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.








