Oberösterreichs Imker verzeichnen außergewöhnlich ergiebige Honigernte 2026
In Oberösterreich fällt die Honigernte im Jahr 2026 deutlich besser aus als in den beiden Vorjahren. Nach einer eher schwachen Saison 2024 und 2025 verzeichnen viele der rund 7.500 Imkerinnen und Imker im Bundesland heuer eine spürbar höhere Produktion.
Wie Herbert Vitzthum, Präsident des oberösterreichischen Landesverbandes für Bienenzucht, mitteilt, war die Trachtsituation 2026 über die gesamte Saison hinweg durchgängig gut. Größere Regenfälle oder flächendeckender Hagel blieben aus, sodass den Bienen fortlaufend ausreichend Blüten als Nahrungsquelle zur Verfügung standen.
Deutlich höhere Erträge pro Bienenvolk
Ein Bienenvolk liefert in einem durchschnittlichen Jahr rund 25 Kilogramm Honig. Im Jahr 2026 waren vielerorts bis zu 50 Kilogramm pro Volk möglich. Die Waldtracht setzte laut Vitzthum außergewöhnlich früh ein und schloss vielerorts nahtlos an die Blütentracht an. Die Lager der Imker sind entsprechend gut gefüllt, ein Teil der Ernte soll eingelagert werden.
Vitzthum weist zugleich darauf hin, dass der Arbeitsaufwand für die Imker unabhängig von der Ertragsmenge derselbe bleibt.
Agrar-Landesrätin spricht von erfreulichem Honigjahr
Agrar-Landesrätin Michaela Langer-Weninger bezeichnet 2026 als ein sehr erfreuliches Honigjahr für Oberösterreich.
Die Honigsaison geht derzeit langsam zu Ende. In den kommenden Wochen schlüpfen die sogenannten Winterbienen, die im Unterschied zu den kürzer lebenden Sommerbienen mehrere Monate überdauern und das Überleben der Bienenvölker während der kalten Jahreszeit sichern.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.





