ÖBB starten zusätzliche REX-Züge zum Flughafen Wien nach Kabelbrand am Praterstern

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Die ÖBB verstärken ab Freitag, dem 21. August 2026, das Zugangebot zum Flughafen Wien mit zusätzlichen REX-Verbindungen ab dem Hauptbahnhof. Zusammen mit den bereits verkehrenden RJ/RJX- und IC-Zügen steht Reisenden damit etwa alle 15 Minuten eine Verbindung zum Airport zur Verfügung. Hintergrund der zusätzlichen Züge ist ein Kabelbrand beim Stellwerk Praterstern, der sich in der vergangenen Woche ereignet hatte.

Ersatzverkehr und zusätzliche Zugverbindungen im Detail

Der Schienenersatzverkehr zwischen Wien Mitte und Geiselbergstraße bleibt weiterhin bestehen. Ab der Geiselbergstraße können Fahrgäste auf die S7 umsteigen, die zum Flughafen Wien und weiter nach Fischamend führt. Ab dem 7. September soll die S7 dann von und bis St. Marx verkehren.

Zusätzlich wird das Angebot ab dem 5. September um zwei Buslinien des Vienna Airport Bus erweitert: Der VAB 5 startet ab dem Praterstern, der VAB 4 ab dem Karlsplatz. Bereits am 24. August nimmt außerdem der City Airport Train seinen Busbetrieb auf. Der CAT by bus verbindet Wien Mitte und den Flughafen Wien direkt und soll bis zu fünfmal pro Stunde und Richtung fahren.

Bedeutung von Stellwerken für den Bahnbetrieb

Stellwerke steuern Weichen und Signale auf einer Bahnstrecke und sind damit zentrale technische Knotenpunkte für einen sicheren und reibungslosen Zugverkehr. Fällt ein Stellwerk durch einen technischen Defekt oder einen Brand aus, kann dies je nach Lage und Bedeutung des betroffenen Abschnitts weite Teile eines Streckennetzes beeinträchtigen. In solchen Fällen wird der Betrieb üblicherweise durch Schienenersatzverkehr mit Bussen sowie durch zusätzliche Zugverbindungen auf alternativen Strecken aufrechterhalten, bis die technische Anlage wieder vollständig funktionsfähig ist.

Gerade Verbindungen zu Flughäfen gelten dabei als besonders sensibel, da Reisende häufig auf feste Anschlusszeiten angewiesen sind. Verkehrsbetriebe reagieren auf Störungen im Umfeld von Flughafenanbindungen daher in der Regel mit einem Bündel an Maßnahmen, das mehrere Verkehrsträger kombiniert, etwa Schienenersatzverkehr, zusätzliche Zugtakte und ergänzende Busverbindungen, um die Erreichbarkeit auch während laufender Reparaturarbeiten möglichst durchgehend sicherzustellen.