Österreich sammelt sieben Prozent mehr Kunststoff- und Metallverpackungen – Wien mit stärkstem Zuwachs
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Mehr Kunststoff- und Metallverpackungen gesammelt: Österreich legt 2025 zu

In Österreich haben die Menschen 2025 im Durchschnitt sieben Prozent mehr Kunststoff- und Metallverpackungen über den Gelben Sack gesammelt als im Jahr zuvor. In Vorarlberg fiel der Anstieg mit acht Prozent etwas höher aus als der Bundesschnitt.

Die Initiative „Österreich sammelt“ teilte die Zahlen in einer Aussendung mit. Grundlage sind aktuelle Sortieranalysen, die im Auftrag der Sammel- und Verwertungssysteme für Verpackungen durchgeführt wurden.

Zuwächse in allen Bundesländern

Die Sammelmengen stiegen in sämtlichen Bundesländern. Den stärksten Zuwachs verzeichnete Wien mit 14 Prozent, gefolgt von Tirol mit zehn Prozent. Vorarlberg lag mit acht Prozent auf dem dritten Platz. Niederösterreich und Oberösterreich verzeichneten jeweils sieben Prozent mehr, Salzburg und das Burgenland je fünf Prozent. Kärnten und die Steiermark legten jeweils um vier Prozent zu.

Bei Verpackungen aus Papier und Karton sowie Glas blieben die Sammelmengen bundesweit auf hohem Niveau.

Fehlwurfquote unverändert

Der Anteil an Fehlwürfen blieb im Vergleich zum Vorjahr unverändert bei 15 Prozent. Das bedeutet, dass etwa ein Sechstel der Abfälle in der Gelben Tonne und im Gelben Sack dort nicht hingehört.

Die Vereinheitlichung der Verpackungssammlung in Österreich begann 2023 und wurde seit 2025 österreichweit umgesetzt. Andreas Pertl, Geschäftsführer der Verpackungskoordinierungsstelle VKS und Sprecher der Initiative, war an der Bekanntgabe der Ergebnisse beteiligt.