Partielle Sonnenfinsternis über Oberösterreich – Mond verdeckte bis zu 90 Prozent der Sonne

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

Dieses Thema Freunden empfehlen

„`html

Am Mittwoch, den 12. August 2026, war in Oberösterreich eine partielle Sonnenfinsternis zu beobachten. Das Naturschauspiel begann um 19.23 Uhr, stellenweise verdeckte der Mond fast 90 Prozent der Sonne. Zahlreiche Leserinnen und Leser hatten sich im Vorfeld beim ORF Oberösterreich gemeldet und mitgeteilt, von welchen Standorten aus sie die Sonnenfinsternis verfolgen wollten.

Beobachtungen aus zahlreichen Landesteilen

Nach Beginn der Sonnenfinsternis trafen bei der Redaktion erste Fotos ein. Die Aufnahmen zeigten das Himmelsereignis aus unterschiedlichen Teilen Oberösterreichs und wurden in einer Diashow mit sechs Bildern veröffentlicht. Eingeschickt wurden Fotos unter anderem aus Kleinzell im Mühlviertel, aus Piberbach, aus Bad Leonfelden sowie aus Oberndorf bei Schwanenstadt.

Reporter Roland Huber berichtete live von Bord eines Schiffs am Attersee im Bezirk Vöcklabruck. Die Astrophysikerin Manuela Stadlober-Temmer bezeichnete die Sonnenfinsternis als „seltenes Himmelsschauspiel“. Der Sternenfotograf Dietmar Hager, Gründer der Sternwerkstatt, war ebenfalls mit der Dokumentation des Ereignisses befasst.

In der Nacht auf Donnerstag folgte zudem der Höhepunkt des Perseiden-Sternschnuppenschauers, der zeitlich in unmittelbarer Nähe zur Sonnenfinsternis lag.

Der Mond zwischen Erde und Sonne

Bei einer partiellen Sonnenfinsternis schiebt sich der Mond zwischen Erde und Sonne, verdeckt dabei jedoch nur einen Teil der Sonnenscheibe. Grundsätzlich entsteht eine Sonnenfinsternis nur dann, wenn Sonne, Mond und Erde annähernd auf einer Linie stehen. Da die Mondbahn gegenüber der Erdbahn um mehrere Grad geneigt ist, kommt es nicht bei jedem Neumond zu einem solchen Ereignis, sondern nur zu bestimmten Zeitpunkten im Jahr.

Wie stark die Sonne verdeckt wird, hängt vom jeweiligen Beobachtungsort ab. Während in manchen Regionen nur ein kleiner Teil der Sonnenscheibe bedeckt wird, kann der Verdeckungsgrad an anderen Orten deutlich höher ausfallen. Für die direkte Beobachtung einer Sonnenfinsternis ist eine spezielle Schutzbrille erforderlich, da ungeschützter Blick in die Sonne die Augen dauerhaft schädigen kann. Fotografisch wird das Ereignis häufig mit speziellen Filtern festgehalten, um die Sonnenscheibe und den Verlauf der Verdunkelung sichtbar zu machen.

Perseiden als jährliches Sommerereignis

Die Perseiden zählen zu den bekanntesten Sternschnuppenströmen des Jahres und treten regelmäßig im August auf. Sie entstehen, wenn die Erde auf ihrer Umlaufbahn durch eine Trümmerspur des Kometen Swift-Tuttle zieht. Kleine Partikel verglühen dabei in der Erdatmosphäre und erzeugen die charakteristischen Lichtspuren am Nachthimmel. Der Höhepunkt des Schauers liegt üblicherweise in den Nächten um den 12. und 13. August, wobei die Sichtbarkeit von Wetterlage und Lichtverschmutzung abhängt.

„`