Pfandsystem für Akkus abgelehnt – Sammelquote bleibt niedrig
Falsch entsorgte Lithium-Ionen-Akkus stellen für Müllentsorger ein zunehmendes Brandrisiko dar. In Oberösterreich haben solche Akkus im Rest- oder Sperrmüll bereits mehrfach Brände ausgelöst. Akkus können sich entzünden, wenn sie beschädigt werden oder im Müll unter Druck geraten.
Lithium-Ionen-Akkus sind in vielen Alltagsgeräten verbaut – darunter Mobiltelefone, E-Scooter und Elektrowerkzeug. Laut Elektro Recycling Austria (ERA) werden derzeit lediglich 14 Prozent dieser Akkus korrekt gesammelt.
ARA lehnt Pfandlösung ab
Die Altstoff Recycling Austria (ARA) erteilt einem Pfandsystem für Akkus eine klare Absage. Die Organisation argumentiert, dass ein Pfand die Sammelquote nicht erhöhen würde. Stattdessen setzt die ARA auf Aufklärung sowie auf technische Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit.
Millionenинвестition in Sortieranlage Enns
Die ARA betreibt eine Sortieranlage in Enns, in die ein siebenstelliger Betrag investiert wurde. Ziel der Investition ist es, Akkus im Abfall zuverlässiger zu erkennen und auszusortieren. Für die getrennte Rückgabe von Altakkus stehen österreichweit rund 2.100 Sammelstellen zur Verfügung.








