Pöggstall droht wegen Trockenheit nächtliche Abschaltung der Wasserversorgung
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Trockenheit in Pöggstall: Gemeinde erwägt nächtliche Unterbrechung der Wasserversorgung

In der niederösterreichischen Gemeinde Pöggstall im Bezirk Melk führt anhaltende Trockenheit zu einem erhöhten Wasserverbrauch. Die Gemeinde hat die Bevölkerung über mögliche Maßnahmen informiert und ruft zum Wassersparen auf.

Der Wasserverbrauch liegt derzeit tagsüber bei rund sechseinhalb Litern pro Sekunde – deutlich über dem normalen Wert von vier bis viereinhalb Litern pro Sekunde. Ein spürbarer Rückgang des Verbrauchs ist erst ab etwa 22.00 Uhr feststellbar.

Erhöhter Verbrauch belastet Versorgung

Am Friedhof hat die Gemeinde die Trinkwasserleitung bereits abgedreht. Am Montagfrüh wurden dort 9.000 Kubikmeter Wasser angeliefert, die bis zum Mittag vollständig verbraucht waren. Am darauffolgenden Dienstagmorgen war der Wasserstand im Hochbehälter rund 40 Zentimeter höher als an den Vortagen.

Die Gemeinde hat über soziale Medien sowie per Informationszettel an die Haushalte zum Wassersparen aufgerufen. In einem amtlichen Hinweis wurde die Bevölkerung zudem über eine mögliche nächtliche Unterbrechung der Wasserversorgung informiert. Bürgermeister Helmut Hahn (ÖVP) hat angekündigt, dass eine solche Abschaltung – möglicherweise im Zeitraum zwischen 22.00 Uhr und 4.00 Uhr – in Betracht gezogen wird. Ob und wann diese Maßnahme tatsächlich umgesetzt wird, steht noch nicht fest.

Rund 1.000 Einwohner an Gemeindeleitung angeschlossen

Von den rund 2.400 Einwohnern Pöggstalls sind etwa 1.000 an die Gemeindewasserleitung angeschlossen. Der Großteil der Bevölkerung wird über sechs Wasserquellen in der Gemeinde versorgt. Ein weiterer Teil bezieht sein Wasser über einen Tiefbrunnen, an den auch mehrere Betriebe angeschlossen sind.

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