Quagga-Muschel breitet sich in oberösterreichischen Seen aus – Salzburger Gewässer noch nicht betroffen

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Quagga-Muschel breitet sich in oberösterreichischen Seen aus – Salzburg bislang verschont

Am Mondsee in Oberösterreich wurden heuer besonders viele Schnittverletzungen durch die Quagga-Muschel gemeldet. Die ursprünglich aus dem Schwarzen Meer stammende Muschelart hat sich bereits im Attersee, Traunsee und Mondsee verbreitet.

Die Salzburger Gewässer sind bislang von der Quagga-Muschel verschont geblieben. Das Land Salzburg führt seit 2023 Untersuchungen zum Vorkommen der Art in den großen Salzburger Seen durch. Dafür werden jährlich Wasserproben entnommen und genetisch untersucht. Die zuletzt im Juni 2026 entnommenen Proben fielen alle negativ aus.

Risiken durch die Muschel

Die Quagga-Muschel ist scharfkantig und heftet sich an Stege, Boote, Schwimmleitern und Wasserleitungen. Kontakt mit der Muschel kann zu blutigen Verletzungen führen. Darüber hinaus kann sie technische Anlagen verstopfen. Ist die Art einmal eingeschleppt, lässt sie sich nach aktuellem Stand nicht wirksam bekämpfen.

Empfehlung zur Vorbeugung

Margot Geiger vom Gewässerschutz des Landes Salzburg empfiehlt, alle Wassersportgeräte und Angelausrüstung gründlich zu säubern und zu waschen, bevor man ein anderes Gewässer aufsucht. Damit soll einer Verschleppung der Muschel in bislang nicht betroffene Seen vorgebeugt werden.