Rotes Kreuz Kärnten streicht Krankentransporte in Greifenburg – Bürgermeister starten Petition

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Rotes Kreuz Kärnten reduziert Krankentransporte – Stützpunkt Greifenburg betroffen

Das Rote Kreuz Kärnten hat seine Krankentransportdienste reduziert. Hintergrund sind geänderte Vorgaben der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) zur Kostenübernahme bei Krankentransporten. Seit 1. Juli 2026 steht am Stützpunkt Greifenburg kein eigener Krankentransportwagen mehr zur Verfügung.

Die Bürgermeister des Oberen Drautals haben dagegen eine Petition an die Landesregierung gerichtet.

Geänderte Kostenübernahme durch die ÖGK

Die ÖGK hat ihre Vorgaben für Krankentransporte geändert. Gehfähige Patientinnen und Patienten haben bei reinen Krankentransporten nur noch eingeschränkten Anspruch auf Kostenübernahme. Nach den neuen Regelungen gelten auch Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer als gehfähig und werden entsprechend nicht mehr finanziert. Transporte zur Dialyse sowie zur Chemo- und Strahlentherapie werden weiterhin bezahlt und durchgeführt. In Folge der Änderungen ist die Zahl der Krankentransporte um rund 40 Prozent gesunken.

Finanzielle Lage des Roten Kreuzes Kärnten

Das Rote Kreuz Kärnten, das mit acht Bezirksstellen und 21 Ortsrettungsstellen aufgestellt ist, wendet jährlich rund 45 Millionen Euro für das Rettungswesen auf. Davon werden etwa 35 Millionen Euro von Kassen, Land und Gemeinden finanziert. Den verbleibenden Betrag bringt das Rote Kreuz aus Spenden und Rücklagen auf.

Region mit 12.000 Einwohnern und hohem Tourismus

Die betroffene Region umfasst die Gemeinden von Oberdrauburg bis Kleblach einschließlich Weißensee mit zusammen rund 12.000 Einwohnern. Das Drautal verzeichnet jährlich etwa 700.000 Nächtigungen. Bürgermeister Josef Brandner (ÖVP) aus Greifenburg gehört zu jenen, die die Petition an die Landesregierung mitgetragen haben.

Notfallversorgung soll gewährleistet bleiben

Rot-Kreuz-Präsident Martin Pirz versichert, dass die Notfallversorgung im Oberen Drautal auch künftig gewährleistet bleibe. Im Bedarfsfall sollen benachbarte Bezirksstellen über die Rettungsleitstelle in kürzester Zeit ein Ersatzfahrzeug bereitstellen können.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.