Salzburg: Parkplatz am Franz-Josef-Kai wird im Juli drei Wochen zur Begegnungszone

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Salzburg: Rot-Kreuz-Parkplatz am Franz-Josef-Kai wird drei Wochen zur Begegnungszone

Der Rot-Kreuz-Parkplatz am Franz-Josef-Kai in Salzburg ist ab 4. Juli 2026 für drei Wochen für Kraftfahrzeuge gesperrt. Die Stadt richtet auf der Fläche eine temporäre Begegnungszone ein, die bis 19. Juli 2026 bespielt wird. Ab 24. beziehungsweise 25. Juli 2026 steht der Parkplatz wieder regulär zur Verfügung.

Während dieser Zeit entfallen mehr als 60 Autoabstellplätze. Die Stellplatzkapazität des Areals war bereits in den 2010er-Jahren von ursprünglich 102 auf 62 Plätze reduziert worden. Seit den 1980er-Jahren kommen die Einnahmen des städtischen Parkplatzes dem Roten Kreuz zugute.

Angebot auf der Fläche

Die Begegnungszone soll Sitzgelegenheiten, Spiel- und Bewegungsangebote, einen temporären Radspielplatz für Kinder, Musik sowie Gastronomie umfassen. Die Sitzmöbel sollen ohne Konsumzwang genutzt werden können. Der Magistrat bezeichnet das Vorhaben als Reallabor, mit dem getestet werden soll, wie öffentlicher Raum ohne Autos genutzt werden könnte. Erfahrungen und Rückmeldungen der Besucherinnen und Besucher sollen dabei gesammelt werden.

Empfehlungen für Autofahrer

Planungsstadträtin Anna Schiester von der Bürgerliste teilt mit, dass Informationen über die Parkplatzsperrung an alle Navigationsanbieter weitergegeben wurden. Die Stadt empfiehlt Autolenkerinnen und Autolenkern, auf umliegende Garagen und Parkflächen in der Innenstadt auszuweichen.

Kritik aus dem Gemeinderat

ÖVP und FPÖ im Gemeinderat Salzburg kritisieren das Konzept. Beide Parteien verweisen auf den Wegfall von Parkplätzen in der Innenstadt. Die FPÖ nennt Kosten von rund 150.000 Euro für die dreiwöchige Umgestaltung; eine offizielle Bestätigung dieser Summe durch die Stadtverwaltung liegt nicht vor. Angaben zu den tatsächlichen Projektkosten macht die Stadt nicht.