Schönbrunner Bad bleibt 2027 wegen Sanierung geschlossen

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Das Schönbrunner Bad im Schloßpark bleibt im Jahr 2027 geschlossen. Grund sind umfassende Sanierungsarbeiten, die im kommenden Jahr an dem Bad mit dem 50-Meter-Sportbecken durchgeführt werden. Die Wiedereröffnung ist für das Frühjahr 2028 geplant.

Sanierung im Schloßpark geplant

Im Schönbrunner Bad stehen dringend notwendige Renovierungs- und Sanierungsarbeiten an. Ausgewählte Bereiche der Anlage sollen dabei modernisiert werden, zudem sind Teile der Gästebereiche für eine Neugestaltung vorgesehen. Während der Bauphase bleibt das Bad für die gesamte Saison 2027 geschlossen. Erst im Frühjahr 2028 soll es wieder für Badegäste öffnen.

Zuletzt war das Schönbrunner Bad in den Jahren 2000 und 2001 grundlegend umgebaut worden. Damals wurde die Anlage auf den neuesten Stand der Technik gebracht und unter anderem mit einer modernen Wasseraufbereitungsanlage ausgestattet. Seither ist keine vergleichbar umfassende Baumaßnahme mehr erfolgt.

Von der Militärschwimmschule zum Freizeitbad

Das Schönbrunner Bad blickt auf eine lange Geschichte zurück. Erstmals erwähnt wurde es 1838 in einem Brief des damaligen Erzherzogs Franz Joseph. In der Zeit der Ersten Republik diente die Anlage als Militärschwimmschule. Nach dem Zweiten Weltkrieg nutzte die britische Armee das Bad bis 1955. Erst danach wurde es für die Wiener Bevölkerung zugänglich gemacht und entwickelte sich zu einem öffentlich genutzten Freizeitbad im Schloßpark. Heute wird das Schönbrunner Bad privat geführt.

Sanierungsarbeiten an Bädern im Winterhalbjahr

Grundsätzlich werden größere bauliche Maßnahmen an Freibädern bevorzugt außerhalb der Badesaison umgesetzt, um den laufenden Betrieb möglichst wenig zu beeinträchtigen. Arbeiten an Becken, Wasseraufbereitung oder Gästebereichen erfordern häufig mehrere Monate, da einzelne Gewerke wie Beckentechnik, Fliesenarbeiten oder Elektroinstallationen aufeinander abgestimmt werden müssen. Bei Anlagen mit historischer Bausubstanz, wie sie auch im Schloßpark zu finden ist, kommen zusätzliche Anforderungen des Denkmalschutzes hinzu, die den zeitlichen Rahmen einer Sanierung mitbestimmen können. Eine mehrjährige Schließung einzelner Bäder ist bei umfangreicheren Modernisierungen keine Seltenheit, da moderne technische Standards, etwa bei der Wasseraufbereitung, oft nur durch größere bauliche Eingriffe erreicht werden können.