Sondermüll-Zwischenlager in Fließ sorgt für Unmut bei Anrainern

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

Dieses Thema Freunden empfehlen

Geplantes Sondermüll-Zwischenlager in Fließ: Anrainer protestieren

Im Fließer Ortsteil Fließerau im Bezirk Landeck plant das Entsorgungsunternehmen Schieferer aus Landeck ein Zwischenlager für Sondermüll. Das Vorhaben stößt bei Anrainerinnen und Anrainern auf Widerstand.

Das geplante Lager soll eine Gesamtkapazität von 1.000 Tonnen haben. Gelagert werden sollen unter anderem 50 Tonnen gefährlicher Stoffe wie Säuren, Quecksilber und Blei. Im betroffenen Gebiet leben und arbeiten rund 250 Menschen.

Bedenken aus der Bevölkerung

Anwohnerin Helga Gasser äußert Bedenken wegen möglicher Hochwasser des Inn und befürchtet, dass giftige Partikel in Richtung Landeck geschwemmt werden könnten. Christoph Gitterle, Vertreter der ansässigen Firmeninhaber, warnt zudem vor Risiken im Brandfall.

Firmenchef Jürgen Schieferer betont demgegenüber, dass alle Sicherheitsvorschriften eingehalten werden.

Vereinfachtes Verfahren ohne Parteistellung

Das Genehmigungsverfahren wird nach dem Bundesabfallwirtschaftsgesetz in einem vereinfachten Verfahren durchgeführt. Anrainer und Gemeinde haben dabei keine Parteistellung. Bürgermeister Alexander Jäger bezeichnet dies als Gesetzeslücke.

Eine Entscheidung der Bezirkshauptmannschaft Landeck wird kommenden Dienstag erwartet.