In der Kurbadstraße in Wien-Favoriten ist am 31. August 2026 der Spatenstich für einen neuen Gemeindebau erfolgt. Das Quartier trägt den Namen „Klimafit leben an der U1“ und entsteht direkt am Kurpark Oberlaa. Auf dem Areal sollen mehr als 80 Gemeindewohnungen für rund 200 Menschen gebaut werden.
Neues Wohnquartier am Kurpark Oberlaa
Bei der Planung des Gemeindebaus NEU wurde nach den vorliegenden Angaben besonderer Wert auf Ressourcenschonung und Klimafitness gelegt. Wertvolle Bestandsbäume auf dem Grundstück sollen erhalten bleiben. Vorgesehen sind zudem Begrünungen, private Freiräume, Dachgärten und weitere Grünstrukturen, die das Quartier prägen sollen.
Im ersten Obergeschoß des Gebäudes ist ein Gemeinschaftsraum mit Küche geplant, der mit einer Gemeinschaftsterrasse verbunden wird. Für die künftigen Bewohnerinnen und Bewohner entstehen außerdem ein Waschsalon mit Dachterrasse sowie Bereiche für Urban Gardening. Im bestehenden Baumbestand des Areals wird ein Waldspielplatz eingerichtet.
Der Bau in der Kurbadstraße ist der 29. Gemeindebau NEU, für den in Wien ein Baustart erfolgt ist. Bereits 20 Projekte dieser Reihe wurden fertiggestellt und bieten rund 4.800 Menschen ein neues Zuhause. Aktuell wird in allen Teilen der Stadt an mehr als 1.000 neuen Gemeindewohnungen gebaut, weitere Wohnhausanlagen befinden sich in der Planungsphase.
Gemeindebau NEU als Programm der Stadt
Der Gemeindebau NEU ist ein laufendes Wiener Wohnbauprogramm, mit dem die Stadt an die Tradition des klassischen Gemeindebaus anknüpft und diese um zeitgemäße Anforderungen erweitert. Grundsätzlich stehen dabei geförderter Wohnraum, eine soziale Durchmischung der Bewohnerschaft sowie gemeinschaftlich nutzbare Flächen im Vordergrund. Üblicherweise werden bei solchen Projekten neben den eigentlichen Wohnungen auch Gemeinschaftsräume, Freiflächen und Angebote für den Alltag der Bewohnerinnen und Bewohner mitgeplant, etwa Waschküchen, Spielbereiche oder Flächen für gemeinschaftliches Gärtnern.
Ein wiederkehrendes Element bei aktuellen Gemeindebauprojekten ist zudem der Umgang mit bestehender Vegetation und dem Stadtklima. Bei vergleichbaren Vorhaben wird häufig versucht, vorhandene Bäume möglichst zu erhalten und zusätzliche Grünflächen wie Dachgärten oder begrünte Fassaden vorzusehen. Solche Maßnahmen sollen dazu beitragen, die Aufheizung von Wohnquartieren an heißen Tagen zu verringern und ein angenehmeres Mikroklima in dicht bebauten Bereichen zu schaffen. Auch Regenwassermanagement und die Wahl klimaangepasster Baumaterialien spielen bei entsprechenden Planungen häufig eine Rolle.
Die Lage nahe dem Kurpark Oberlaa fügt sich in diesen Zusammenhang ein, da große innerstädtische Grünanlagen allgemein als wichtige Erholungs- und Klimaräume für angrenzende Wohngebiete gelten. Für neue Wohnbauprojekte in der Nähe solcher Parkanlagen wird bei der Planung häufig auf eine gute fußläufige Anbindung sowie auf ergänzende Grünstrukturen im unmittelbaren Wohnumfeld geachtet, um die Vorteile der bestehenden Grünflächen zu nutzen.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.







