Starkregen verursacht Wasserschaden im Salzburger Festspielhaus
Ein Wolkenbruch hat am Sonntagabend in Salzburg zu einem Wasserschaden im Festspielhaus geführt. Betroffen waren sowohl das Große Festspielhaus als auch das Haus für Mozart.
Ein Ablauf in den Räumen direkt hinter dem Foyer des Großen Festspielhauses konnte die Wassermassen nicht bewältigen. In der Folge floss Wasser unter Türen bis ins Foyer. Auch der Zugang zum Haus für Mozart war betroffen, im dortigen Faistauer-Foyer tropfte es von der Decke.
Auswirkungen auf den Spielbetrieb
Der Starkregen hatte auch organisatorische Folgen für den laufenden Festspielbetrieb. Der Jedermann musste kurzfristig ins Große Festspielhaus verlegt werden. Am Sonntagabend feierte zudem die Oper „Ariadne auf Naxos“ im Haus für Mozart Premiere.
Der kaufmännische Direktor der Salzburger Festspiele, Lukas Crepaz, erklärte, das Problem habe relativ rasch beseitigt werden können.
Sanierungsbedarf in bestimmten Bereichen
Laut Crepaz wurden das Faistauer-Foyer und das Bühnenhaus des Haus für Mozart beim Neubau im Jahr 2006 nicht saniert. In diesen Bereichen bestehe in den kommenden Jahren entsprechender Sanierungsbedarf.
Das Land Salzburg übernimmt 30 Prozent der Kosten für die Sanierung des Festspielbezirks. Landeshauptfrau Karoline Edtstaler (ÖVP) ist in diesem Zusammenhang genannt.







