Steiermark: Niedriger Grundwasserspiegel befeuert Debatte um Poolgebühren und Wasserverbote

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Steiermark: Hoher Wasserverbrauch löst Diskussion über Gebühren und Verbote aus

In der Steiermark ist der Grundwasserspiegel wegen anhaltender Trockenheit niedrig, gleichzeitig bleibt der Wasserverbrauch hoch. Laut Abteilung Wasserwirtschaft des Landes wird Wasser derzeit vor allem zum Rasensprengen, Autowaschen und Auffüllen von Pools genutzt.

Die Situation hat in mehreren steirischen Gemeinden unterschiedliche Reaktionen ausgelöst – von Beobachtung über konkrete Verbote bis hin zu Gebührendiskussionen.

Gleisdorf: Rekordverbrauch, noch keine Lenkungsmaßnahmen

In Gleisdorf verzeichnet die Stadt nach Angaben von Bürgermeister Christoph Stark (ÖVP) den höchsten Wasserverbrauch in der Geschichte der Gemeinde. Als Ursachen nennt Stark Zuzug, wirtschaftliche Entwicklung und klimatische Bedingungen. Die Trinkwasserversorgung der Stadt gilt als gut abgesichert. Lenkungsmaßnahmen sind in Gleisdorf derzeit nicht geplant.

Ardning: Poolgebühr und Verbote in Trockenperioden

Die Gemeinde Ardning im Bezirk Liezen geht einen anderen Weg. Seit heuer wird für Mehrverbrauch eine Poolgebühr von rund 60 bis 80 Euro pro Pool erhoben. Rund 50 Pools sind in Ardning an das Versorgungsnetz angeschlossen. Die Befüllung muss der Gemeinde gemeldet werden. In Trockenperioden sind zudem Rasengießen, Autowaschen und Vorplatzwaschen verboten. Die Einhaltung dieser Regelungen wird kontrolliert. Erlaubt bleiben das Gießen von Blumen sowie von Obst- und Gemüsepflanzen.

Graz und Land Steiermark: Weitere Maßnahmen in Diskussion

Grazer Bürgermeisterin Elke Kahr (KPÖ) erwägt höhere Wasserverbrauchsgebühren für die Landeshauptstadt. Die bestehende Möglichkeit eines Aufschlags bei besonders hohem Verbrauch wird bislang nur in Einzelfällen angewendet. Landesrätin Simone Schmiedtbauer (ÖVP) hält es für denkbar, Gemeinden und Wasserverbänden, die einen zu niedrigen Wasserzins verlangen, künftig keine Förderungen auszuschütten.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.