Steirische Bergrettung erhält Tierschutzpreis für Rettung von Hunden und Rindern

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Die steirische Bergrettung ist für ihre Verdienste im Tierschutz ausgezeichnet worden. Das Land Steiermark verlieh der Organisation den Tierschutzpreis, weil die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer nicht nur Menschen, sondern zunehmend auch Tiere aus Notlagen befreien. Rund 20 Einsätze pro Jahr führt die Bergrettung Steiermark inzwischen mit Vierbeinern durch.

Auszeichnung für Einsätze mit Hunden und Rindern

Die Bandbreite der tierischen Einsätze reicht von Hunden, die sich abseits markierter Wanderwege in unwegsamem Gelände verirren oder festklemmen, bis zu Rindern, die in Erdlöcher stürzen. Um die Hunde kümmern sich erfahrene Hundeführer der Bergrettung. Zu den Verletzungsursachen zählen laut Bergrettung Schlangenbisse ebenso wie Stürze. In manchen Fällen kommen die Tiere allein nicht mehr weiter und müssen von der Bergrettung geborgen werden. Norbert Pichler von der Lawinen- und Suchhundestaffel der Bergrettung Steiermark nannte als Beispiel den Hund Santo, der rund 40 Kilogramm wiegt.

Neben Hunden geraten auch Rinder zunehmend in Situationen, in denen sie die Hilfe der Bergrettung benötigen. Anders als Hunde bringen Rinder laut Bergrettung ein Gewicht von geschätzt 500 Kilogramm und mehr auf die Waage. Die für Menschen übliche Rettungstechnik lässt sich auf Tiere dieser Größenordnung nicht übertragen. Für solche Fälle hat die Bergrettung Tragöß ein eigenes System aus Seilzügen und Stützen entwickelt, mit dem Rinder schonend aus Erdlöchern befreit werden können. Für diese Konstruktion wurde die Bergrettung Tragöß im Rahmen des Tierschutzpreises ausgezeichnet. Hannes Machherndl von der Bergrettung Stainach bestätigte, dass auch seine Ortsstelle von den Erfahrungen der Kollegen in Tragöß lernt.

Bergung von Großtieren als technische Herausforderung

Die Rettung von Nutztieren im alpinen Gelände stellt Einsatzkräfte grundsätzlich vor andere Anforderungen als die Rettung von Menschen oder kleineren Tieren. Während bei Personenrettungen körpergerechte Trage- und Sicherungssysteme zum Einsatz kommen, lassen sich diese bei mehrere hundert Kilogramm schweren Tieren nicht ohne Weiteres anwenden. Entscheidend ist dabei, das Tier ohne zusätzliche Verletzungen aus einer Zwangslage zu befreien, etwa wenn es in eine Geländevertiefung oder ein Erdloch gestürzt ist und sich nicht mehr selbst befreien kann.

In solchen Situationen kommen üblicherweise Seilzugsysteme zum Einsatz, die das Gewicht gleichmäßig verteilen und das Tier kontrolliert anheben oder stabilisieren, ohne punktuellen Druck auf empfindliche Körperstellen auszuüben. Zusätzliche Stützkonstruktionen können verhindern, dass sich das Tier während der Bergung weiter verletzt oder in Panik gerät. Solche Verfahren erfordern neben technischem Wissen auch Erfahrung im Umgang mit Großtieren, da Stresssituationen unvorhersehbare Reaktionen auslösen können.

Die Suche nach vermissten oder verunglückten Hunden im alpinen Gelände stützt sich dagegen häufig auf andere Fähigkeiten der Einsatzkräfte, etwa auf Orts- und Geländekenntnis sowie auf Erfahrung im Umgang mit verängstigten oder verletzten Tieren. Da Hunde abseits befestigter Wege in schwer zugänglichem Terrain unterwegs sein können, ähneln solche Einsätze in Teilen der Suche nach vermissten Personen, unterscheiden sich jedoch in der Art der notwendigen Sicherung und Bergung.

Tierschutzpreis des Landes Steiermark

Der Tierschutzpreis des Landes Steiermark würdigt Engagement und Leistungen im Bereich des Tierschutzes. Mit der Auszeichnung der Bergrettung Steiermark und insbesondere der Ortsstelle Tragöß rückt in diesem Jahr ein Bereich in den Fokus, der über die klassische Bergrettung von Menschen hinausgeht. Die Auszeichnung erfolgte im zeitlichen Zusammenhang mit dem Welttierschutztag, der am 4. Oktober 2026 begangen wird und international auf den Schutz und das Wohlergehen von Tieren aufmerksam macht.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.