Straßen in Dornbirn um 20 Zentimeter abgesackt – Busse bleiben stecken

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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In Dornbirn haben sich mehrere Straßenabschnitte um bis zu 20 Zentimeter gesenkt. Besonders betroffen sind der Stadtteil Rohrbach und die Dr. Anton-Schneider-Straße. Landbus und Stadtbus sind auf den betroffenen Abschnitten bereits aufgesessen. Die Stadt Dornbirn musste wegen Gefahr im Verzug einschreiten.

Absenkungen zwingen zu Soforteinsatz

Die Schäden an den Straßenbelägen haben in Dornbirn ein Ausmaß erreicht, das ein unmittelbares Eingreifen der Stadt notwendig gemacht hat. Wie Gernot Spiegel, Leiter des Tiefbauamts Dornbirn, erklärt, liegt der Grundwasserspiegel im betroffenen Bereich derzeit rund drei Meter tiefer als im Normalfall. Im unteren westlichen Bereich der Stadt beträgt die Absenkung etwa einen Meter.

Punktuelle Reparaturen an den betroffenen Straßenabschnitten laufen bereits. Für diese Arbeiten rechnet die Stadt mit Kosten zwischen 80.000 und 100.000 Euro. Die Rohrbachstraße selbst ist von den Schäden so stark betroffen, dass eine Generalsanierung notwendig wird. Diese ist im Dornbirner Straßenbauprogramm für das Jahr 2028 vorgesehen.

Grundwasser und die Belastung von Straßenkörpern

Grundsätzlich hängt die Stabilität von Straßenbelägen eng mit dem Zustand des Untergrunds zusammen. Sinkt der Grundwasserspiegel deutlich ab, können sich darunterliegende Bodenschichten setzen oder austrocknen, was sich wiederum auf die aufliegende Fahrbahn auswirkt. Straßenkörper sind in der Regel auf eine bestimmte Bodenfeuchte und Tragfähigkeit hin ausgelegt. Verändert sich diese Grundlage über einen längeren Zeitraum, können Unebenheiten, Risse oder eben Absenkungen entstehen, wie sie bei Straßenschäden im Zusammenhang mit Trockenheit immer wieder beobachtet werden.

Auch die Vegetation kann bei anhaltender Trockenheit Einfluss auf den Wasserhaushalt eines Gebiets nehmen. Ein großer Baum benötigt nach allgemeinen Angaben zirka 300 bis 500 Liter Wasser pro Tag. Bei ausgedehnten Trockenperioden entziehen Bäume und andere Pflanzen dem Boden entsprechend große Mengen an Feuchtigkeit, was in Kombination mit einem ohnehin niedrigen Grundwasserspiegel die Belastung für angrenzende Bodenschichten zusätzlich erhöhen kann.

Für Kommunen bedeutet ein solcher Befund üblicherweise, dass kurzfristige Sicherungsmaßnahmen und langfristige Sanierungsplanungen parallel notwendig werden. Punktuelle Reparaturen dienen in der Regel dazu, akute Gefahrenstellen zu beseitigen und die Verkehrssicherheit wiederherzustellen, während eine Generalsanierung den gesamten Straßenaufbau erneuert und damit auf eine dauerhaftere Lösung abzielt. Solche umfassenderen Baumaßnahmen werden in kommunalen Straßenbauprogrammen meist mit mehrjährigem Vorlauf eingeplant, da sie umfangreiche Vorbereitungen, Ausschreibungen und Finanzierungsentscheidungen erfordern.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.