Stromausfall am Wörthersee: 1.500 Haushalte zeitweise ohne Strom

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Am Wörthersee ist es am Mittwoch zu einem größeren Stromausfall gekommen. Betroffen waren rund 1.500 Haushalte am nördlichen Seeufer, darunter Teile von Pörtschach sowie die Gemeinden Techelsberg und Bad Saag. Als Ursache nannte der Netzbetreiber Kärnten Netz zwei gleichzeitig aufgetretene Störstellen.

Versorgung für viele Haushalte wiederhergestellt

Kärnten Netz konnte durch Umschaltungen im Netz einen Großteil der betroffenen Haushalte bereits wieder mit Strom versorgen. Am Nachmittag waren noch rund 240 Haushalte ohne Strom. Der Stromversorger bat die verbliebenen Betroffenen um Geduld.

Zu den genauen technischen Hintergründen der beiden Störstellen machte Kärnten Netz keine näheren Angaben. Ebenso wurde nicht mitgeteilt, zu welcher Uhrzeit der Ausfall begonnen hatte oder wann die restlichen Haushalte wieder ans Netz angeschlossen werden können.

Umschaltungen als gängiges Mittel bei Netzstörungen

Bei Störungen im Stromnetz setzen Netzbetreiber üblicherweise auf sogenannte Umschaltungen, um die Versorgung möglichst schnell wiederherzustellen. Dabei wird die Stromversorgung eines betroffenen Gebiets über alternative Leitungswege aus benachbarten Netzabschnitten sichergestellt, während die eigentliche Störstelle isoliert und in weiterer Folge repariert wird. Auf diese Weise lässt sich die Zahl der betroffenen Haushalte häufig innerhalb kurzer Zeit deutlich reduzieren, auch wenn die ursprüngliche Ursache der Störung noch nicht behoben ist.

Treten wie in diesem Fall zwei Störstellen gleichzeitig auf, kann dies die Umschaltmöglichkeiten zusätzlich erschweren, da bestimmte Netzabschnitte unter Umständen nicht mehr über die gewohnten Wege versorgt werden können. Grundsätzlich hängt die Dauer bis zur vollständigen Wiederversorgung von Faktoren wie der Zugänglichkeit der Störstelle, dem erforderlichen Reparaturaufwand und den verfügbaren Ausweichkapazitäten im Netz ab. Bei größeren Störungen bitten Netzbetreiber die betroffene Bevölkerung deshalb häufig um Geduld, bis alle Haushalte wieder regulär versorgt sind.