Südosttangente nach Großbrand gesperrt – Statik der A23 wird geprüft
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Südosttangente nach Großbrand gesperrt – Statik der A23 wird geprüft

Die Südosttangente (A23) ist in beiden Richtungen zwischen dem Knoten Kaisermühlen und dem Stadlauer Tunnel gesperrt. Grund ist ein Großbrand einer Lagerhalle in der Nähe der Autobahn. Nachlöscharbeiten dauern noch an.

Die betroffene Halle droht einzustürzen. Derzeit wird geprüft, ob der Brand Folgen für die Statik der A23 hat. Besprechungen zwischen der ASFINAG und den Einsatzorganisationen laufen, ein Ergebnis soll im Laufe des Samstagvormittags feststehen, wie ASFINAG-Sprecher Andreas Steindl mitteilte.

Großeinsatz der Feuerwehr

Die Feuerwehr Wien war mit 31 Fahrzeugen und 120 Einsatzkräften vor Ort. Alarmstufe vier wurde ausgerufen. Die Rauchentwicklung war am Abend sehr stark. Feuerwehrsprecher Christian Feiler bezeichnete die Löscharbeiten als schweißtreibende Arbeit. Der Feuerwehr gelang es, ein Übergreifen der Flammen auf Sondermüll zu verhindern. Noch werden Glutnester gelöscht. Laut Wiener Berufsrettung gab es keine Verletzten.

Auswirkungen auf öffentliche Verkehrsmittel

Aufgrund der starken Rauchentwicklung musste die U2-Station Stadlau zwischen 18.00 und 19.00 Uhr durchfahren werden. Danach war ein Halt an der Station wieder möglich. Im Bahnverkehr waren zwischen Wien Hauptbahnhof und Wien Aspern Nord bis 23.59 Uhr keine Fahrten möglich. Es kam zu Zugausfällen sowie Verspätungen von bis zu 60 Minuten. Fernverkehrszüge wurden umgeleitet. Nach Mitternacht hob die ÖBB die Streckensperrung auf.