Trockenheit in Oberösterreich: Feuerwehren rüsten sich gegen Waldbrandgefahr und setzen auf Landwirte

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Trockenheit in Oberösterreich: Feuerwehren bereiten sich auf erhöhte Waldbrandgefahr vor

In Österreich ist im Jahr 2026 fast ein Drittel weniger Regen gefallen als im langjährigen Mittel. Besonders betroffen sind das Mühlviertel sowie die Regionen rund um Ried im Innkreis und Kremsmünster. Die anhaltende Trockenheit stellt die Feuerwehren in Oberösterreich vor logistische Herausforderungen.

Durch die geringen Niederschläge führen viele Bäche deutlich weniger Wasser als üblich. Aus diesen Gewässern entnehmen Feuerwehren normalerweise Wasser für die Brandbekämpfung. Um im Einsatzfall vorbereitet zu sein, prüfen die Feuerwehren vorausschauend, welche Bäche niedrige Wasserpegel aufweisen und wo im Notfall ausreichend Wasser verfügbar ist.

Landwirte sollen bei Wasserbeschaffung helfen

Zur Sicherstellung ausreichender Wasserreserven rüsten sich die Feuerwehren entsprechend und hoffen auf die Unterstützung von Landwirten, die mit Güllefässern zur Wasserversorgung beitragen könnten. Johannes Enzenhofer, Bezirksfeuerwehrkommandant von Urfahr-Umgebung, ist in die Vorbereitungen eingebunden.

Menschliches Verhalten als häufigste Brandursache

Als Hauptursachen für Waldbrände gelten weggeworfene Zigaretten, schlecht entsorgte Grillkohle sowie Lagerfeuer, die nicht ordnungsgemäß gelöscht wurden. Natürliche Ursachen sind vergleichsweise selten: Nur in einem von zehn Fällen geht ein Waldbrand auf natürliche Einflüsse zurück. Laut Enzenhofer ist ein Baum, in den ein Blitz einschlägt, meist zerstört, fängt aber selten zu brennen an.