TU Wien untersucht Kühleffekt von begrünten Fassaden mit 7.700 Pflanzen am Informatik-Gebäude

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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TU Wien erforscht Kühlwirkung begrünter Fassaden in Wien

An der Favoritenstraße 9-11 in Wien hat die Technische Universität Wien die ersten beiden Stockwerke ihres Informatik-Gebäudes für ein Forschungsprojekt begrünt. Ziel ist es, die Auswirkungen von Fassadenbegrünungen auf die Gebäudetemperatur zu untersuchen.

Rund 7.700 Pflanzen wurden im Rahmen des Projekts eingesetzt. Der Bau begann im Juli 2025, sechs Monate nach Baubeginn waren alle Pflanzen gesetzt. Die Bewässerung erfolgt automatisch.

Messungen und digitale Überwachung

Für das Projekt sind drei Messzyklen vorgesehen. Der erste läuft Ende Juli aus und widmet sich den thermischen Auswirkungen der Begrünung. Markus Bader, der im Projekt für die Datenverarbeitung und -sicherung zuständig ist, gibt an, dass in Pflanzennähe eine deutlich geringere Temperatur messbar sei. Das Projekt vergleicht zudem verschiedene Fassadenbelüftungsvarianten.

Am gegenüberliegenden Gebäude ist eine Kamera installiert, die alle zehn Minuten ein Bild der begrünten Fassade aufnimmt. Aus diesen Aufnahmen lassen sich Zeitraffer-Videos erstellen. Ergänzend kommt ein digitales 3D-Modell zum Einsatz, das im Projekt als Digitaler Zwilling bezeichnet wird und die Überwachung des Pflanzenzustands sowie des Wachstums ermöglicht.

Genehmigungsverfahren und weiteres Interesse

Da das Gebäude in einer Schutzzone liegt, waren vor Baubeginn zahlreiche Genehmigungen und Untersuchungen erforderlich. Wolfgang Kastner, Vizerektor für Digitalisierung und Infrastruktur der TU Wien, ist an dem Vorhaben beteiligt. Projektleiterin ist Azra Korjenic. Mehrere Fakultäten und Institute der TU Wien haben bereits Interesse an dem Projekt bekundet.

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