Tuk-Tuk-Cup in Großharras: Schlümpfe und Dick und Doof siegen beim kuriosen Feuerwehr-Wettbewerb

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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In Großharras im Bezirk Mistelbach ist am Samstag der traditionelle Tuk-Tuk-Cup ausgetragen worden. 20 Teams traten beim Feuerwehr-Heurigen im K.-o.-System gegeneinander an und stellten sich einem Hindernisparcours mit ihren Tuk-Tuks. Die Veranstaltung fand bei starkem Wind statt.

Kostüme und Geschicklichkeit im Fokus

Bewertet wurden beim Bewerb Geschwindigkeit, Geschicklichkeit und die Kreativität der Kostüme der Teilnehmenden. Eine der Aufgaben im Parcours bestand darin, Tennisbälle auf Kochlöffeln zu balancieren und sie anschließend in Feuerwehrhelme zu werfen.

Unter den kostümierten Teilnehmern war Theresa Zokoll aus Wien, die als Wolke verkleidet antrat. Hannes Wild und Christopher Bigl traten im Duo als „Dick und Doof“ an, während Sabrina Wild und Nicole Bigl als „Reh-bellinnen“ ins Rennen gingen. Roman Klement ließ sich für seinen Auftritt als Schlumpfine eineinhalb Stunden lang blau schminken.

Am Ende gewann das Team „Schlümpfe“ den Kostümbewerb, während sich „Dick und Doof“ im Rennen durchsetzte. Cup-Kommentator Patrick Lehner erwähnte während der Veranstaltung augenzwinkernd, dass zur Diskussion stehe, ob der Tuk-Tuk-Hindernisparcours einmal olympische Disziplin werden könnte.

Von der Alltagsanschaffung zum Vereinsevent

Der Tuk-Tuk-Cup wird bereits seit drei Jahren im Rahmen des Feuerwehr-Heurigen in Großharras veranstaltet. Ausgangspunkt für die Tradition war laut Gerald Hofmeyer, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Großharras, dass sich vor vier Jahren viele Einwohner des Ortes Tuk-Tuks anschafften. Aus dieser ungewöhnlichen Häufung entstand mit der Zeit ein gemeinsamer Wettbewerb, der inzwischen fixer Bestandteil des Heurigenprogramms der Feuerwehr geworden ist.

Feuerwehr-Heurige zählen in vielen niederösterreichischen Gemeinden zu den festen Terminen im Jahreskalender. Sie dienen den freiwilligen Wehren üblicherweise nicht nur der Geselligkeit, sondern auch der Finanzierung von Ausrüstung und Vereinsaktivitäten. Zusatzangebote wie Wettbewerbe, Spiele oder besondere Attraktionen sollen dabei zusätzliche Besucherinnen und Besucher anziehen und den Veranstaltungen einen wiedererkennbaren, ortsspezifischen Charakter verleihen. Tuk-Tuks, ursprünglich vor allem aus dem asiatischen Raum als motorisierte Kleinfahrzeuge für den Personen- und Warentransport bekannt, haben sich in den vergangenen Jahren auch in Teilen Österreichs als Freizeit- und Hobbyfahrzeuge verbreitet. Ihre kompakte Bauweise und die vergleichsweise geringe Geschwindigkeit machen sie für spielerische Wettbewerbe mit Hindernisparcours grundsätzlich gut geeignet.

Kostümwettbewerbe im Rahmen solcher Feste folgen häufig einem ähnlichen Muster: Einzelpersonen oder Teams wählen ein gemeinsames Motto oder griffige Figuren aus Popkultur und Comic, um sich von anderen Teilnehmenden abzuheben. Die Jury bewertet dabei neben der sportlichen Leistung im Parcours meist auch den Aufwand und die Originalität der Verkleidung, wodurch handwerkliches Geschick und Ideenreichtum ebenso zählen wie Schnelligkeit und Fahrkönnen.

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