Umbau des NÖ Landtagssaals liegt unter Budget und im Zeitplan

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Die Umbauarbeiten am Landtagssitzungssaal in St. Pölten liegen im Zeitplan und nach aktuellem Stand unter dem veranschlagten Budget von 11,2 Millionen Euro. Im September 2027 soll der Landtag in den sanierten Saal zurückkehren. Der Baustart erfolgte im Februar, seither wurde der Saal vollständig entkernt.

Baufortschritt am Landtagssitzungssaal

Die bisherige Besuchertribüne wurde abgerissen und durch eine neue ersetzt. Auf beiden Ebenen des Saals wurden neue Zugänge geschaffen. Im Juli wurden rund 50 Glaselemente für die Arbeiten an der Fassade entfernt, jedes davon wiegt etwa 300 Kilogramm. Aktuell wird an der neuen Fassade, an der Heiz- und Kühldecke sowie an den Sanitärbereichen gearbeitet. Ein zentraler Aspekt der Umbauarbeiten ist die Barrierefreiheit.

Landtagspräsident Karl Wilfing (ÖVP) sagte bei einer Baustellenbesichtigung am Donnerstag: „Barrierefreiheit ist nicht nur eine Notwendigkeit für Einzelne, sie macht den Saal für alle offener, freundlicher und uns im Umgang miteinander insgesamt vielleicht auch achtsamer.“

Auch die Ausstattung des Saals wird erneuert: Die Abgeordnetensessel werden neu bezogen. Das rund 30 Jahre alte Leder der Sessel wird dabei nicht entsorgt, sondern weiterverarbeitet. Aus dem Material werden Stifteetuis und Laptoptaschen hergestellt, die den Landtagsabgeordneten zur Verfügung gestellt und auch als Geschenke verwendet werden. Die Ausrichtung des neuen Landtagssaals wird zudem um 180 Grad gedreht.

Während der Bauzeit tagt der Landtag im Leopoldsaal im Erdgeschoß des St. Pöltner Landhauses, der als Ausweichquartier dient. Die letzte Sitzung in diesem Ausweichquartier ist für Juni beziehungsweise Juli 2027 vorgesehen, bevor der Umzug in den sanierten Saal erfolgt.

Barrierefreiheit als Planungsprinzip bei öffentlichen Bauten

Bei der Sanierung öffentlicher Gebäude wie Parlaments- oder Landtagssitzungssäle spielt Barrierefreiheit grundsätzlich eine zunehmend wichtige Rolle. Dazu zählen üblicherweise stufenlose Zugänge, ausreichend breite Wege, angepasste Sanitäranlagen sowie technische Hilfen für Menschen mit Seh- oder Hörbeeinträchtigungen. Solche Vorgaben orientieren sich in der Regel an bau- und behindertengleichstellungsrechtlichen Bestimmungen, die für öffentlich genutzte Gebäude gelten.

Bei Sanierungen historischer oder bereits bestehender Sitzungssäle stellt die Umsetzung dieser Standards häufig eine besondere Herausforderung dar, da bauliche Gegebenheiten nachträglich angepasst werden müssen. Neue Zugänge, veränderte Tribünenkonstruktionen oder angepasste Deckenkonstruktionen für Heizung und Kühlung sind dabei typische Maßnahmen, die im Zuge solcher Umbauten häufig gemeinsam umgesetzt werden, um die Funktionalität und Zugänglichkeit eines Saals insgesamt zu verbessern.

Auch die Wiederverwertung von Materialien, etwa von Möbelbezügen, gehört bei öffentlichen Sanierungsprojekten zunehmend zum Planungsalltag. Ausrangierte Materialien wie Leder oder Textilien werden dabei mitunter zu neuen Gegenständen verarbeitet, statt sie zu entsorgen. Solche Ansätze dienen in der Regel sowohl der Ressourcenschonung als auch einem symbolischen Bezug zur Geschichte des jeweiligen Gebäudes.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.