Unwetter verursachen Millionenschäden in österreichischer Landwirtschaft – Maisbauern besonders hart getroffen
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Unwetter verursachen Millionenschäden in der österreichischen Landwirtschaft

Sturmböen mit Geschwindigkeiten um die 100 km/h haben in dieser Woche in der Landwirtschaft erhebliche Schäden angerichtet. Allein in Oberösterreich beziffert die Österreichische Hagelversicherung den Schaden auf rund 750.000 Euro. Bundesweit belaufen sich die Schäden laut der Organisation auf mehr als vier Millionen Euro.

Wolfgang Winkler von der Hagelversicherung bezeichnet das laufende Jahr als außergewöhnlich. Im Mai und Juni habe es nahezu jede Woche stärkere Gewitter mit Hagel, Sturm und Überschwemmungen gegeben. Bereits am 6. Mai hatte Hagel im Innviertel schwere Schäden verursacht.

Maisbauern besonders betroffen

Besonders hart trifft es Landwirte im Hausruckviertel, Innviertel und Mühlviertel. Dort haben zahlreiche Maispflanzen durch Sturmeinwirkung gebrochen oder wurden entwurzelt. Laut Winkler können sich solche Pflanzen nicht mehr regenerieren, sodass betroffene Bestände keinen nennenswerten Ertrag mehr liefern. In einzelnen Fällen ist von einem Totalausfall bei der Maisernte auszugehen.

Für einen Betrieb mit rund 20 Hektar Maisanbaufläche gibt Winkler Einzelschäden von 30.000 bis 40.000 Euro an. Wo die Maisernte verloren ist, bleibt als Nachbauoption in Teilen nur noch Grünklee.

Versicherungsschutz weit verbreitet

Rund 90 Prozent der betroffenen Landwirte verfügen über eine Hagelschadenversicherung. Die Österreichische Hagelversicherung ist damit für einen Großteil der Schäden zuständig und in die Schadenserhebung eingebunden.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.