Vier Bergsteiger am Breithorn in Bergnot – Bergung per Hubschrauber
Am Donnerstagabend gerieten vier polnische Bergsteiger am Breithorn bei Saalfelden am Steinernen Meer in eine Notlage. Die Gruppe – zwei Frauen und zwei Männer – kam auf rund 2.400 Metern Höhe in ausgesetztem Gelände nicht mehr weiter und setzte gegen 18.00 Uhr einen Notruf ab.
Ein Polizeihubschrauber barg die vier Personen mittels Tau und flog sie anschließend nach Maria Alm aus. Im Einsatz standen neben dem Hubschrauberteam auch ein Alpinpolizist sowie zwei Bergretter.
Route mit hohen Anforderungen
Die Gruppe hatte am Donnerstagmittag von Maria Alm aus den Aufstieg über den Südanstieg auf das 2.504 Meter hohe Breithorn begonnen. Die Route ist markiert und in Karten eingezeichnet, führt laut Bernd Tritscher, Bezirksleiter der Bergrettung Pinzgau, jedoch über sehr ausgesetztes Gelände mit Stellen im dritten Schwierigkeitsgrad.
Tritscher appelliert an Wanderer und Bergsteiger, sich vor Tourenantritt genau über die Anforderungen zu informieren und das eigene Können kritisch einzuschätzen.
Weiterer Einsatz am selben Tag
Bereits am Vormittag desselben Tages war es zu einem weiteren Bergrettungseinsatz in der Region gekommen: Unterhalb der Passauerhütte in den Leoganger Steinbergen musste eine erschöpfte Person geborgen werden.






