Vier stark alkoholisierte Radfahrer in Wien-Donaustadt gestoppt – bis zu 2,4 Promille

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Die Polizei hat am Sonntagnachmittag in Wien-Donaustadt vier Radfahrer angezeigt, die stark alkoholisiert unterwegs waren. Zeugen hatten die Gruppe zuvor über Notruf gemeldet. Eine anschließende Alkoholkontrolle ergab Werte zwischen 1,2 und 2,4 Promille. Der Gruppe wurde die Weiterfahrt untersagt.

Meldung nach mehreren Vorfällen im Straßenverkehr

Die vier Radfahrer waren teilweise selbstverschuldet gestürzt und beinahe mit anderen Radfahrern kollidiert. Aufmerksame Zeugen alarmierten daraufhin die Polizei, die in Wien-Donaustadt eine Kontrolle der Gruppe durchführte.

Bei den Kontrollierten handelt es sich um zwei Frauen und zwei Männer im Alter von 46 bis 51 Jahren. Alle vier stammen aus der Slowakei. Die Alkoholmessung ergab bei den Beteiligten Werte zwischen 1,2 und 2,4 Promille. Die Polizei untersagte der Gruppe daraufhin die Weiterfahrt mit dem Fahrrad.

Regeln für alkoholisierte Radfahrer

Grundsätzlich gilt auch für Radfahrer in Österreich eine Promillegrenze von 0,8. Wird dieser Wert überschritten, drohen Anzeigen und Geldstrafen, unabhängig davon, ob es sich um ein Fahrrad oder ein Kraftfahrzeug handelt. Anders als bei Autolenkern führt eine Alkoholisierung auf dem Fahrrad jedoch nicht zum Verlust einer Lenkberechtigung, da für das Radfahren kein Führerschein erforderlich ist.

Bei festgestellter erheblicher Alkoholisierung kann die Polizei die Weiterfahrt untersagen, um Gefahren für die betroffene Person selbst sowie für andere Verkehrsteilnehmer zu vermeiden. Solche Maßnahmen dienen in erster Linie der unmittelbaren Gefahrenabwehr und ersetzen nicht das anschließende Verwaltungsverfahren, in dem über etwaige Strafen entschieden wird.

Alkoholisierte Radfahrer stellen im Straßenverkehr grundsätzlich ein erhöhtes Risiko dar, da Reaktionsfähigkeit und Gleichgewichtssinn durch Alkohol deutlich beeinträchtigt werden können. Stürze sowie knappe Ausweichmanöver, wie sie auch in vergleichbaren Situationen vorkommen, zählen zu den typischen Folgen einer solchen Beeinträchtigung im Radverkehr.