Die Volksschule in Schwarzach im Pongau ist am Freitagvormittag evakuiert worden, nachdem im Keller des Schulgebäudes ein Feueralarm ausgelöst hatte. Dort war es zu erheblicher Rauchentwicklung gekommen. Verletzt wurde niemand.
Evakuierung nach Alarm im Keller
Lehrkräfte brachten die Schülerinnen und Schüler nach dem Alarm unverzüglich aus dem Gebäude. Die Kinder versammelten sich vor der Schule. Im Haus befand sich zu diesem Zeitpunkt zusätzlich eine Kindergartengruppe, die wegen einer Aufführung dort zu Gast war. Auch sie wurde zu den vorgesehenen Sammelplätzen ins Freie gebracht.
Die Freiwillige Feuerwehr Schwarzach rückte aus und kontrollierte den Keller mit einem Atemschutztrupp. Mithilfe einer Wärmebildkamera lokalisierten die Einsatzkräfte den Rauch. Ein Brand wurde dabei nicht festgestellt. Nach gut einer Stunde konnten die Schülerinnen und Schüler wieder in ihre Klassen zurückkehren.
Einige Schulkinder waren während des Einsatzes aus Angst um ihr Schulgebäude in Tränen ausgebrochen. Die Ursache der Rauchentwicklung im Keller war zunächst nicht bekannt.
Ablauf einer Schulevakuierung im Alarmfall
Grundsätzlich sind Schulen verpflichtet, für den Fall eines Feueralarms feste Abläufe vorzuhalten. Dazu zählen festgelegte Fluchtwege sowie vorab bestimmte Sammelplätze im Freien, an denen sich Klassen geordnet versammeln und von den Lehrkräften gezählt werden können. Ziel ist es, im Ernstfall schnell und vollständig Klarheit darüber zu gewinnen, dass sich alle Kinder und Betreuungspersonen in Sicherheit befinden.
Bei einem ausgelösten Feueralarm rückt üblicherweise die zuständige Feuerwehr aus, auch wenn zunächst unklar ist, ob tatsächlich ein Brand vorliegt. Atemschutztrupps kontrollieren in solchen Fällen die betroffenen Gebäudeteile, da starke Rauchentwicklung durch Atemgifte und eingeschränkte Sicht eine eigene Gefahr darstellen kann, unabhängig davon, ob offene Flammen festgestellt werden. Wärmebildkameras kommen dabei häufig zum Einsatz, um Brandherde oder ungewöhnliche Hitzequellen auch durch Rauch hindurch sichtbar zu machen.
Erst wenn die Einsatzkräfte Entwarnung geben, erfolgt üblicherweise die Rückkehr in das Gebäude. Solche Einsätze können je nach Lage unterschiedlich lange dauern, da die Ursache einer Rauchentwicklung vor einer Freigabe in der Regel genau abgeklärt werden muss.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.







