Tarifreform beim Verkehrsverbund Vorarlberg sorgt für Diskussion
Der Verkehrsverbund Vorarlberg (VVV) hat sein Tarifsystem grundlegend umgestellt. Seit Juni gilt statt des bisherigen Systems mit 14 Tarifstufen ein neues Modell mit drei Tarif-Regionen.
Die Reform hat Leserbriefe, eine Landtagsdebatte und eine Online-Petition ausgelöst. Die SPÖ startete eine Petition gegen die Neuregelung, die bislang 930 Unterschriften zählt.
Preiserhöhungen auf einzelnen Strecken
Auf bestimmten Verbindungen sind die Fahrpreise durch die Umstellung gestiegen. So kostet eine Fahrt von Frastanz nach Rankweil seither 9,60 Euro, zuvor waren es 4 Euro. Laut VVV sind von Preissteigerungen rund 22.000 Fahrten pro Jahr betroffen.
VVV-Geschäftsführer verteidigt Reform
VVV-Geschäftsführer Christian Hillbrand erklärte, man sei überzeugt, dass der Schritt wichtig und richtig gewesen sei. Die Preissteigerungen bei einzelnen Strecken habe man bewusst in Kauf genommen. Zu möglichen Nachbesserungen auf bestimmten Strecken äußerte sich Hillbrand zurückhaltend: Dafür sei es derzeit zu früh.








