Wärmeliebende Insektenarten breiten sich in Oberösterreich aus
In Oberösterreich wandern zunehmend wärmeliebende Insektenarten ein, während kälteliebende Arten zurückgehen. Vertreter verschiedener Insektengruppen haben es inzwischen von Südeuropa bis in die Region geschafft.
Das beobachtet Martin Schwarz, Entomologe des Biodiversitätszentrums OÖ. Er beschreibt den Artenwandel als einen Prozess, der sich nach seiner Einschätzung zunehmend beschleunigt.
Wespen, Gelsen und Blattläuse profitieren von Wärme
Neu eingewanderte Wespenarten bevorzugen besiedeltes Gebiet. Bei Trockenheit und Wärme können Wespenköniginnen mehr Eier legen, zudem reifen Wespennachkommen bei höheren Temperaturen schneller heran.
Auch Stechmücken, bekannt als Gelsen, zeigen eine ausgeprägte Wärmeabhängigkeit: Die gemeine Gelse bringt mehrere Generationen pro Jahr hervor, und ihre Larven entwickeln sich bei Wärme schneller. Blattläuse vermehren sich ebenfalls rasch – bei höheren Temperaturen beschleunigt sich sowohl ihre Entwicklung als auch ihre Fortpflanzung.
Kakerlaken und Nosferatu-Spinne
Darüber hinaus werden Kakerlaken in der Region häufiger. Auch die Nosferatu-Spinne kommt inzwischen in Oberösterreich vor.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.







