Waldbrände in Oberösterreich: Feuerwehren kämpfen mit Wasserknappheit
Bei Waldbränden in Oberösterreich stehen Feuerwehren zunehmend vor dem Problem knapper Löschwasservorräte. Um Brände unter Kontrolle zu bringen, greifen Einsatzkräfte inzwischen auf Schwimmbäder und Teiche als zusätzliche Wasserquellen zurück.
Allein im Juni und Juli 2026 verzeichnete Oberösterreich 1844 Brandeinsätze.
Kilometerlange Löschleitungen im Einsatz
Beim Waldbrand in Unterlaussa im Bezirk Steyr-Land legten Feuerwehrleute eine rund sieben Kilometer lange Löschleitung, um ausreichend Wasser an den Einsatzort zu bringen.
In Tragwein im Bezirk Freistadt musste die Feuerwehr auf einen Schwimmpool zurückgreifen, da herkömmliche Wasserquellen nicht ausreichten. Daniel Schützenhofer, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Tragwein, ist mit dieser Situation vor Ort befasst.
Ausgetrocknete Gewässer als Herausforderung
Wegen ausgetrockneter Bäche und Teiche müssen Feuerwehren immer häufiger auf nahegelegene Schwimmteiche oder private Pools zurückgreifen. Ein Pool mit einem Fassungsvermögen von rund 30.000 Litern reicht bei einem Waldbrand jedoch nur etwa fünf Minuten aus.
Damit Bäche für die Löschwasserversorgung genutzt werden können, müssen sie eine Mindesttiefe von 30 Zentimetern aufweisen. Landwirte unterstützen die Feuerwehren zusätzlich häufig mit Vakuumfässern, um Wasser heranzuschaffen.
Das Oberösterreichische Feuer- und Gefahrenpolizeigesetz sieht vor, dass Privatpersonen im Einsatzfall bestimmte Duldungspflichten haben, etwa im Zusammenhang mit der Nutzung von Wasserquellen auf privatem Grund.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.







