Waldbrand auf Schießlingalm: 75 Einsatzkräfte im Großeinsatz, zwei Feuerwehrmänner verletzt

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Auf der Schießlingalm im Gemeindegebiet von Dörflach im Bezirk Bruck-Mürzzuschlag ist es am Freitag, dem 14. August 2026, zu einem Waldbrand gekommen. Knapp vor 11.00 Uhr wurden die Einsatzkräfte aufgrund einer Rauchentwicklung in einem abgelegenen Waldgebiet nahe der Alm alarmiert. Rund 75 Einsatzkräfte standen im Einsatz, zwei Hubschrauber unterstützten die Löscharbeiten aus der Luft. Zwei Feuerwehrmänner wurden im Zuge der Löscharbeiten verletzt.

Almbesucher löschten bereits vor Eintreffen der Feuerwehr

Als die Einsatzkräfte an der Schießlingalm eintrafen, brannte es bereits auf einer Fläche von rund 300 Quadratmetern. Mehrere Almbesucher und Freizeitsportler hatten zu diesem Zeitpunkt bereits begonnen, das Feuer mit Handfeuerlöschern zu bekämpfen. Die eintreffenden Einsatzkräfte unterstützten sie anschließend bei der Vorbereitung der Löschleitungen.

Im weiteren Verlauf des Einsatzes kamen zwei Hubschrauber zum Löscheinsatz hinzu. Eine weitere Ausbreitung des Feuers konnte dadurch verhindert werden, der Brand wurde schließlich vollständig gelöscht.

Im Zuge der Löscharbeiten wurden zwei Feuerwehrmänner verletzt. Einer von ihnen musste zur weiteren Behandlung in das LKH Hochsteiermark in Leoben gebracht werden. Die Ermittlungen zur Brandursache laufen derzeit noch.

Löscheinsätze in unwegsamem Almgelände

Waldbrände in abgelegenen Almregionen stellen Einsatzkräfte grundsätzlich vor besondere Herausforderungen. Solche Gebiete sind für Löschfahrzeuge häufig nur eingeschränkt oder gar nicht erreichbar, sodass Schläuche und Ausrüstung oft über weite Strecken zu Fuß transportiert werden müssen. In vielen Fällen ist deshalb der Einsatz von Hubschraubern notwendig, um Löschwasser aus der Luft abzuwerfen und Brandherde in schwer zugänglichem Gelände einzudämmen.

Die rasche Reaktion von Personen vor Ort spielt bei der Bekämpfung von Flächenbränden allgemein eine wichtige Rolle. Wird ein Feuer frühzeitig entdeckt und mit verfügbaren Mitteln wie Handfeuerlöschern bekämpft, lässt sich eine großflächige Ausbreitung mitunter verzögern oder verhindern, bis professionelle Einsatzkräfte eintreffen. Die endgültige Brandbekämpfung und die Sicherung der betroffenen Fläche obliegen anschließend jedoch den Feuerwehren und weiteren Einsatzorganisationen.

Bei Waldbränden werden Brandursachen üblicherweise im Nachhinein durch Erhebungen der zuständigen Behörden geklärt. Dabei kommen neben menschlichem Fehlverhalten, etwa durch unachtsamen Umgang mit Feuer, auch natürliche Ursachen wie Trockenheit und hohe Temperaturen in Betracht. Bis zum Abschluss entsprechender Ermittlungen bleibt die genaue Ursache in der Regel offen.