In Altenberg bei Linz im Bezirk Urfahr-Umgebung ist am Montag ein Waldbrand ausgebrochen. Feuerwehren aus der Umgebung wurden gegen 11.20 Uhr alarmiert. Die aufsteigende Rauchsäule war noch vom Linzer Stadtgebiet und vom Winterhafen aus zu sehen. Nach etwa einer Stunde konnte der Brand laut Landesfeuerwehrkommando unter Kontrolle gebracht werden. Verletzt wurde niemand.
Löschwasser war knapp, Landwirte halfen aus
Beim Einsatz in Altenberg bei Linz wurde die Alarmstufe 3 ausgerufen. Ein Polizeihubschrauber unterstützte die Einsatzkräfte bei der Lageerkundung und half bei der Koordination des Einsatzes vor Ort. Erschwert wurde die Brandbekämpfung dadurch, dass Löschwasser an der Einsatzstelle nur sehr schwer verfügbar war.
Um die Löschwasserversorgung sicherzustellen, unterstützten Landwirte aus der Umgebung die Feuerwehr mit Güllefässern. Damit wurde zusätzliches Löschwasser zur Brandstelle transportiert. Ein dabei eingesetztes landwirtschaftliches Fahrzeug wurde bei dem Einsatz schwerer beschädigt.
Wasserversorgung als zentrale Herausforderung bei Waldbränden
Bei Waldbränden zählt die Versorgung mit Löschwasser grundsätzlich zu den größten organisatorischen Herausforderungen für Einsatzkräfte. Anders als bei Bränden in Siedlungsgebieten steht in Waldgebieten oft kein ausreichendes Leitungsnetz mit Hydranten zur Verfügung. Löschwasser muss daher häufig über größere Distanzen herangeschafft werden, etwa mittels Tankfahrzeugen, Pumpen an nahegelegenen Gewässern oder, wie in diesem Fall, mit Unterstützung aus der Landwirtschaft.
Güllefässer werden bei solchen Einsätzen gelegentlich improvisiert als zusätzliche Wassertransportmittel genutzt, wenn reguläre Löschfahrzeuge allein nicht genügen. Diese Form der Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und ortsansässigen Landwirten ist bei Vegetationsbränden in ländlichen Gebieten kein unüblicher Vorgang, da Landwirte über Fahrzeuge und Ortskenntnis verfügen, die in solchen Lagen hilfreich sein können.
Auch der Einsatz von Hubschraubern gehört zum Standardrepertoire bei größeren Waldbränden. Aus der Luft lässt sich die Ausbreitung des Feuers besser einschätzen als vom Boden aus, zudem können Einsatzkräfte am Boden gezielter dirigiert werden. Die Alarmstufe, die bei einem solchen Einsatz ausgerufen wird, richtet sich nach der Anzahl der benötigten Feuerwehren und Einsatzkräfte und dient dazu, rasch ausreichend Personal und Gerät an die Einsatzstelle zu bringen.







