Waldbrand in der Lobau: 18 Hektar betroffen – Experten untersuchen Langzeitschäden am Baumbestand

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Nach dem Waldbrand in der Lobau untersucht der Forst- und Landwirtschaftsbetrieb der Stadt Wien (MA 49) das Ausmaß der Schäden. Betroffen ist eine Fläche von 18 Hektar. Der Brand hatte sich am Dienstag ereignet, letzte Glutnester am Waldboden wurden am Mittwoch gelöscht.

Nachlöscharbeiten und erste Schadensaufnahme

Rund 20 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren mit den Nachlöscharbeiten beschäftigt. Ein Traktor im Auftrag des Forstamtes unterstützte die Aufräumarbeiten im betroffenen Gebiet. Teile der Lobau wurden abgesperrt.

Günther Annerl, stellvertretender Leiter der MA 49, ist mit der Untersuchung der Schäden befasst. Eine genaue Bodenuntersuchung soll klären, ob Pflanzensamen den Brand überstanden haben. Von den Ergebnissen dieser Untersuchung hängt ab, wie sich die Vegetation in dem betroffenen Areal in den kommenden Monaten entwickeln kann.

Langfristige Risiken für den Baumbestand

Bei Waldbränden zeigen sich die vollen Auswirkungen auf den Baumbestand nicht immer sofort. Grundsätzlich können bei Bäumen unvorhergesehene Spätfolgen auftreten, die erst nach Monaten oder sogar Jahren erkennbar werden. Dabei beginnen einzelne Bäume plötzlich und unerwartet abzusterben, obwohl sie den unmittelbaren Brand zunächst überstanden zu haben schienen. Solche verzögerten Schäden entstehen häufig durch Hitzeeinwirkung auf das Wurzelsystem oder die Rinde, die die Wasser- und Nährstoffversorgung des Baumes dauerhaft beeinträchtigen kann.

Für die Einschätzung des tatsächlichen Schadensausmaßes sind daher meist wiederkehrende Kontrollen über einen längeren Zeitraum notwendig. Erst wenn sich zeigt, welche Bäume und Pflanzen sich erholen und welche nicht, lässt sich der Gesamtschaden eines solchen Brandereignisses vollständig bewerten.

Bedeutung des Gebiets für Flora und Fauna

Die Lobau zählt zu den bedeutenden Naturschutzgebieten im Osten Wiens und ist Teil des Nationalparks Donau-Auen. Auengebiete wie die Lobau zeichnen sich grundsätzlich durch eine hohe Artenvielfalt aus, die stark von einem funktionierenden Wechselspiel zwischen Wasser, Boden und Vegetation abhängt. Welche konkreten Auswirkungen der Brand auf die Tierwelt in dem betroffenen Areal hatte, ist bislang nicht bestätigt. Auch ob Tiere im Boden dem Feuer zum Opfer gefallen sind, lässt sich derzeit nicht sagen.

Bei vergleichbaren Bränden in Schutzgebieten stellt sich häufig die Frage, wie schnell sich Bodenlebewesen und kleinere Tierarten nach einem Feuer wieder in einem Gebiet ansiedeln können. Dies hängt maßgeblich davon ab, wie stark die oberen Bodenschichten durch die Hitze in Mitleidenschaft gezogen wurden und wie rasch sich die Vegetation als Lebensgrundlage wieder erholt.

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-Tag begonnen zu haben. Ich korrigiere das.

Bei vergleichbaren Bränden in Schutzgebieten stellt sich häufig die Frage, wie schnell sich Bodenlebewesen und kleinere Tierarten nach einem Feuer wieder in einem Gebiet ansiedeln können. Dies hängt maßgeblich davon ab, wie stark die oberen Bodenschichten durch die Hitze in Mitleidenschaft gezogen wurden und wie rasch sich die Vegetation als Lebensgrundlage wieder erholt.