Wassereintritt in der Albertina nach Starkregen – Kunstwerke vorsorglich abgehängt
Am Freitagnachmittag, dem 17. Juli 2026, kam es in der Wiener Albertina zu einem Wassereintritt. Betroffen war die Propter Homines Halle. Auslöser waren starke Regenfälle, die in Wien zu teils erheblichen Beeinträchtigungen führten.
Dank Detektoren am Dach wurde das Museum rechtzeitig auf ein Leck aufmerksam. Im betroffenen Eingangsbereich wurden daraufhin vorsichtshalber alle Kunstwerke abgehängt. Insgesamt wurden rund zehn Bilder aus der Propter Homines Halle entfernt – darunter hauptsächlich Werke von Albertina-Mitbegründerin Marie Christine. An den Kunstwerken entstand kein Schaden.
Schutzmaßnahmen seit 2009
Bereits 2009 hatte es in der Albertina einen Wassereinbruch gegeben, damals im Tiefenspeicher des Hauses. In der Folge wurden verschiedene Schutzmaßnahmen eingeführt: zusätzliche Türen für einen schnelleren Zugang, ein Wasserabführsystem in Mauern und Regalen sowie Detektoren am Dach. Diese Maßnahmen sollen nun erneut evaluiert werden.
Die heftigen Regenfälle vom Freitag hatten in Wien auch Auswirkungen auf den Straßenverkehr. Teilweise waren Unterführungen gesperrt.








