Wassermangel auf Vorarlberger Alpen – Lage in einigen Gebieten besonders angespannt

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Wassermangel auf Vorarlberger Alpen – Lage in einigen Gebieten besonders angespannt

Auf Alpen in Vorarlberg herrscht zum Teil großer Wassermangel. Christoph Freuis, Geschäftsführer des Alpwirtschaftsvereins Vorarlberg, bezeichnete die Lage auf einigen Alpen als „fast katastrophal“.

Besonders schwierig ist die Situation im Gebiet Sonderdach in Bezau. Die dortigen Alpen liegen auf der Südseite und stehen stundenlang unter starker Sonneneinstrahlung. Das Gras wächst kaum nach, die Futtergrundlage für die Tiere schwindet. Wo eine Zufahrt möglich ist, werden Wassertanks auf die Alpen transportiert. Das Wasser wird in erster Linie zum Tränken des Viehs gebraucht.

Entspanntere Lage im Montafon

In Gebieten, in denen es bereits vor einer Woche geregnet hat – etwa im Montafon – ist die Lage deutlich entspannter. Freuis äußerte jedoch Bedenken, ob es gelingen werde, die kommenden Wochen im besonders betroffenen Gebiet Sonderdach zu überbrücken.

Historisch niedrige Niederschlagswerte

Laut Daten der GeoSphere Austria gab es in Vorarlberg in der ersten Jahreshälfte um 27 Prozent weniger Niederschlag als im langjährigen Mittel. Klimatologe Alexander Orlik von der GeoSphere Austria zufolge war es in einigen Landesteilen seit 1885 nicht mehr so trocken. Vom Walgau und Montafon über den Salzburger Flachgau, das Innviertel sowie das Wald- und Weinviertel bis zum Wiener Becken und Teilen des Burgenlandes liegen die Niederschlagsdefizite zwischen 30 und 40 Prozent. Im Osten Österreichs erreichen sie bis zu 50 Prozent.

Die Prognoseabteilung der GeoSphere Austria erwartet in den kommenden Tagen vor allem im Westen Österreichs sowie in Kärnten und der Steiermark immer wieder Gewitter. Ausgiebige, flächendeckende Niederschläge werden jedoch nicht erwartet. Im Osten des Landes dürfte es weitgehend trocken bleiben.