Wien testet Scan Cars zur Parkraumüberwachung ab September mit echten Datenbanken

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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In Wien startet Mitte September die nächste Testphase für die geplanten Scan Cars zur digitalen Parkraumüberwachung. Erstmals werden die Fahrzeuge dabei mit den Systemen der Stadt verknüpft, darunter die Genehmigungsdatenbank für das Parkpickerl. Ein Testfahrzeug hat bislang rund 220 Testkilometer absolviert und dabei mehr als 90 Prozent der Kennzeichen korrekt erfasst.

Testbetrieb in mehreren Bezirken

Seit Anfang des Jahres ist eines von insgesamt vier geplanten Scan Cars auf Wiens Straßen im Einsatz. Auf dem Dach des Fahrzeugs montierte Sensoren erfassen Kennzeichen mittels optischer Zeichenerkennung. Unterwegs war das Testauto bislang in Favoriten, Simmering, Döbling, Floridsdorf und Donaustadt.

Die erfassten Kennzeichen wurden während dieser Phase bereits mit Testdatenbanken verglichen, eine Verbindung zu den laufenden Systemen der Stadt bestand jedoch noch nicht. Im Zuge der Testfahrten wurde die Ausrichtung der Kameras bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen nachjustiert. Auch die Positionsbestimmung anhand der städtischen Stellplatzdaten wurde angepasst.

Verknüpfung mit städtischen Datenbanken ab September

Ab Mitte September wird das Scan Car erstmals mit den Systemen der Stadt verbunden, unter anderem mit der Genehmigungsdatenbank für das Parkpickerl. Dabei werden aufgenommene Kennzeichen im Rahmen einer Echtzeit-Simulation mit tatsächlichen Daten aus den Datenbanken abgeglichen. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Parkraumüberwachung sind zeitnah Schulungen vorgesehen. Zunächst werden ausgewählte Key-User geschult, im Anschluss folgt die Ausbildung des übrigen Personals. Bei der MA 67 sind derzeit rund 650 Parkraumüberwachungsorgane tätig.

Ein fehlender digitaler Parknachweis führt auch nach Einführung des Systems nicht automatisch zu einer Strafe. Findet das System keinen passenden Nachweis, wird ein möglicher Verstoß weiterhin von einem Parkraumüberwachungsorgan manuell überprüft. Die bei den Kontrollfahrten erfassten Informationen werden nicht gespeichert. Der reguläre Einsatz aller vier Scan Cars ist ab Ende 2026 geplant, vorgesehen ist er in zwölf Bezirken, darunter Favoriten, Simmering, Hietzing, Penzing, Döbling, Floridsdorf, Donaustadt und Liesing.

Wachsende Kontrollflächen in den Bezirken

Seit der flächendeckenden Einführung der Parkraumbewirtschaftung in Wien hat sich die zu kontrollierende Fläche nahezu verdoppelt. In den weitläufigeren Bezirken legen die Parkraumüberwachungsorgane bei ihren Kontrollgängen derzeit teilweise rund 15 Kilometer am Tag zu Fuß zurück. Grundsätzlich stellt eine solche Ausweitung der Kontrollfläche Städte vor die Herausforderung, die Überwachung mit vorhandenem Personal in vergleichbarer Qualität aufrechtzuerhalten.

Optische Zeichenerkennung, wie sie bei den Scan Cars zum Einsatz kommt, wird in vielen Städten bereits zur automatisierten Erfassung von Kennzeichen genutzt. Dabei werden Kamerabilder in Echtzeit ausgewertet und mit hinterlegten Datenbanken abgeglichen. Solche Systeme sollen üblicherweise dazu beitragen, größere Flächen effizienter zu kontrollieren, ohne dass für jede einzelne Prüfung ein manueller Blick auf jedes Fahrzeug notwendig ist. Die abschließende Bewertung eines möglichen Verstoßes bleibt bei vergleichbaren Systemen jedoch häufig weiterhin einer menschlichen Kontrolle vorbehalten, um Fehlzuordnungen auszuschließen.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.