Wien verlängert Öffnungszeiten von vier Freibädern wegen extremer Hitze bis 16. August

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Wien verlängert die Öffnungszeiten mehrerer Freibäder wegen anhaltend hoher Temperaturen bis zum 16. August. Betroffen sind das Strandbad Alte Donau, das Kongreßbad, das Sommerbad Laaerberg und das Brigittenauer Bad, in denen Badeschluss erst um 20.30 Uhr ist und die Anlagen um 21 Uhr schließen. Ursprünglich hatte die Stadt die Abend-Öffnung nur im Strandbad Alte Donau getestet und die Ausweitung auf die weiteren Bäder bis 9. August befristet, verlängerte die Maßnahme nun aber als Reaktion auf die extreme Hitze bis Mitte August.

Verlängerte Abendöffnung in vier Bädern

Die Ausdehnung der längeren Öffnungszeiten auf Kongreßbad, Sommerbad Laaerberg und Brigittenauer Bad erfolgte laut Stadt Wien aufgrund extremer Hitzewellen. Ende Juni und Anfang August wurden in der Region Rekordwerte gemessen: Am 29. Juni zeigte das Thermometer in Bad Deutsch-Altenburg in Niederösterreich 40,1 Grad, am 4. August wurden in Stammersdorf 41,2 Grad registriert. Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky (SPÖ) begründet die Befristung der Maßnahme auf den 16. August mit der ab diesem Zeitpunkt früher einsetzenden Abenddämmerung. Eine weitere Verlängerung der Öffnungszeiten über dieses Datum hinaus ist aus Sicherheitsgründen nicht vorgesehen.

Deutlich mehr Besucher als im Vorjahr

Die Besucherzahlen der Wiener Bäder liegen heuer klar über jenen des Vorjahres. Bis zum 11. August wurden insgesamt 1.698.357 Besuche gezählt, davon entfielen 1.493.078 auf Freibäder und 205.279 auf Familienbäder. Das Kongreßbad verzeichnete in diesem Zeitraum 137.663 Besucher und damit ein Plus von 49 Prozent gegenüber dem Vergleichswert 2025 von 92.149 Besuchern. Im Strandbad Alte Donau kamen 117.103 Gäste, ein Anstieg von 44 Prozent gegenüber 81.284 Besuchern im Vorjahr. Das Laaerbergbad zählte 82.033 Gäste, ein Plus von 28 Prozent gegenüber 62.781 im Jahr 2025. Im Brigittenauer Bad wurden 50.189 Besucher registriert, was einem Zuwachs von 33 Prozent gegenüber 37.648 im Vorjahr entspricht.

Das meistbesuchte Freibad der Stadt bleibt das Gänsehäufel mit 287.403 Gästen, ein Plus von 23 Prozent gegenüber 232.296 Besuchern im Jahr 2025. Bereits Anfang Juni hatten die Wiener Bäder die Marke von einer Million Besuchern überschritten. Nach Angaben der Stadt verlassen im Schnitt 20 Prozent aller Tagesgäste die Bäder erst in der letzten Öffnungsstunde, was einen Hintergrund für die Entscheidung zur verlängerten Abendöffnung liefert.

Rückkehr der Monatskarte

Neben den verlängerten Öffnungszeiten hat die Stadt heuer auch die 1-Monatskarte für die Bäder wiederbelebt. Sie war im September 2021 gestrichen und durch Halbjahreskarten ersetzt worden. Vor ihrer Abschaffung kostete die Monatskarte 31 Euro. Heuer liegt der Preis für Erwachsene bei 48,60 Euro, für Jugendliche bei 36,60 Euro und für Kinder bei 16,80 Euro. Seit Saisonstart am 2. Mai wurden 10.520 Monatskarten verkauft.

Hitzewellen und städtische Infrastruktur

Anhaltende Hitzeperioden stellen Kommunen regelmäßig vor die Frage, wie öffentliche Einrichtungen kurzfristig an veränderte Bedürfnisse angepasst werden können. Bei Freibädern betrifft das neben den Öffnungszeiten häufig auch Personalplanung, Sicherheitsvorkehrungen und die Kapazitätsauslastung an besonders warmen Tagen. Verlängerte Öffnungszeiten in den Abendstunden setzen üblicherweise ausreichend Tageslicht voraus, da Aufsichts- und Rettungsdienste auf gute Sichtverhältnisse angewiesen sind. Mit der im Jahresverlauf früher einsetzenden Dämmerung sinkt daher in der Regel der Spielraum für solche Sonderregelungen, unabhängig von der tatsächlichen Temperaturentwicklung. Städtische Bäderbetriebe orientieren sich bei derartigen Entscheidungen üblicherweise sowohl an meteorologischen Daten als auch an Besucherzahlen vergangener Saisonen, um Angebot und Nachfrage in Einklang zu bringen.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.