Wiener Drogenhilfe: Mehr Kokainanfragen, weniger Betreuungskapazität
Der Wiener Verein Dialog, der im Bereich Suchtprävention und -beratung tätig ist, verzeichnet einen Anstieg von Anfragen rund um Kokain. Gleichzeitig musste der Verein einen Standort schließen, was die Betreuungskapazität verringert.
Kokain: Mehr Anfragen aus allen Schichten
Beim Verein Dialog melden sich zunehmend Personen wegen Kokainproblemen – sowohl Konsumentinnen und Konsumenten selbst als auch Angehörige, die Beratung suchen. Besonders auffällig ist der Anstieg bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Kokain wird laut Dialog quer durch alle Gesellschaftsschichten konsumiert und ist billiger geworden.
Auch die Festivalseelsorge beim Donauinselfest berichtete, dass sich viele junge Drogenkonsumenten an sie gewandt haben.
Standortschließung belastet verbliebene Einrichtungen
Der Verein Dialog musste den Standort „Sucht und Beschäftigung“ schließen. Dieser war auf die berufliche Reintegration von Menschen mit Suchtproblemen spezialisiert. Seitdem wenden sich Betroffene mit entsprechenden Anliegen vermehrt an andere Standorte des Vereins.
Bei alkoholkranken Personen hat sich die Betreuungssituation ebenfalls verändert: Sie erhalten entweder kürzere Betreuungszeiten oder keine Betreuung mehr. Der Verein ist weiterhin unter anderem in der Schulprävention tätig.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.








